Die Ankündigung einer verfassungsrechtlichen Anklage gegen den ehemaligen Minister Nicolás Grau sorgte für Spannungen zwischen der Republikanischen Partei und Chile Vamos. Die UDI wies den öffentlichen Druck des Abgeordneten Agustín Romero zurück und betonte die Notwendigkeit einer ernsthaften Begründung.
Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, forderte der Abgeordnete der Republikanischen Partei, Agustín Romero, die UDI und die RN dazu auf, sich einer verfassungsrechtlichen Anklage gegen den ehemaligen Finanzminister Nicolás Grau anzuschließen. Die Abgeordnetenfraktion der UDI reagierte mit einer öffentlichen Erklärung. Sie betonten, dass politische Entscheidungen auf fundierten Gründen basieren müssen und nicht auf öffentlichem Druck oder wahlstrategischen Kalkulationen. Die UDI-Mitglieder erinnerten daran, dass die Republikanische Partei gegen eine ähnliche Anklage gegen die ehemalige Justizministerin Marcela Ríos gestimmt hatte. Sie erklärten, dass sie sich darauf konzentrieren werden, die öffentliche Politik voranzutreiben und die sozialen Dringlichkeiten des Landes anzugehen.