Die Kommissionsvorsitzende Marcela Hernando erklärte, dass die Abstimmung über den Bericht aufgrund entschuldigter Gäste auf Montag verschoben wurde. Mario Marcel warnte vor den Risiken einer Annahme der Verfassungsklage.
An diesem Mittwoch empfing die Prüfungskommission für die Verfassungsklage gegen den ehemaligen Finanzminister Nicolás Grau zwei Gäste. Vierzehn weitere Gäste sagten ihre Teilnahme ab und nur sieben bestätigten ihr Kommen, was zur Aussetzung der für Freitag geplanten Sitzung führte.
Die Kommissionsvorsitzende, die Abgeordnete Marcela Hernando von der Radical Party, erklärte: „Wir werden am kommenden Montag zum Abschluss kommen“ und „wir werden am Montag abstimmen, wenn alles so läuft wie geplant“. Sie fügte hinzu, dass das Treffen am Mittwoch produktiv gewesen sei und ein objektives Urteil ermöglicht habe.
Auch der ehemalige Minister Mario Marcel sagte in der Sitzung aus. Er unterstützte Grau und bezeichnete eine Klage aufgrund von Differenzen bei Prognosen als „außerordentlich riskant“. Marcel erläuterte, dass Finanzminister ohnehin unter Druck stünden und eine Annahme der Anklage dazu führen könnte, dass in Zukunft weniger Informationen bereitgestellt würden.
Zudem sandten drei Abgeordnete der Liberal Party einen Brief an ihre Parteiführung, in dem sie Handlungsfreiheit bei der Abstimmung über die Anklage forderten. Sie argumentierten, dass es sich um ein Thema von höchster institutioneller Relevanz handele.