Oppositionsabgeordnete haben formell eine Sondersitzung für den 14. Mai beantragt, die sich mit der finanziellen Situation von Manuel Adorni befassen soll. Der Block Unión por la Patria hat das Dokument nicht unterzeichnet, und die Beschlussfähigkeit bleibt ungewiss.
Eine Gruppe von 13 Oppositionsabgeordneten aus verschiedenen Blöcken unter der Führung von Esteban Paulón, Maximiliano Ferraro, Mónica Frade und Pablo Juliano reichte gemeinsam mit linksgerichteten Abgeordneten den Antrag am Donnerstag offiziell bei Martín Menem ein. Die Tagesordnung umfasst mündliche und schriftliche Informationsanfragen sowie einen Misstrauensantrag bezüglich Adornis Vermögenswerten. Unión por la Patria hielt sich heraus, da der Block wirtschaftliche und soziale Themen einbringen wollte, obwohl die Mitglieder dennoch zur Beschlussfähigkeit beitragen könnten. Insgesamt werden 129 von 257 Abgeordneten benötigt, um die Sitzung abzuhalten. Ein ähnlicher Antrag vor einem Monat erhielt 125 Unterschriften. Das Treffen am 14. Mai wird Adornis Situation nicht direkt klären, da ohne einen Ausschussbericht eine Zweidrittelmehrheit erforderlich ist.