Das Bundesministerium für Information und Rundfunk hat die Genehmigung für die Vorführung von 19 Filmen beim Internationalen Filmfestival Kerala 2025 verweigert. Darunter sind mehrere Filme über Palästina und der spanische Film Beef. Die Entscheidung hat öffentliche Proteste und Kritik der Organisatoren in Kerala hervorgerufen.
Das Internationale Filmfestival Kerala (IFFK) 2025, ein großes kulturelles Ereignis im Bundesstaat, gerät in Kontroverse nach der Entscheidung des Bundesministeriums für Information und Rundfunk, 19 Filme von der Vorführung auszuschließen. Kürzlich angekündigt, zielt das Verbot auf mehrere Filme zu Palästina und die spanische Produktion Beef ab, obwohl spezifische Gründe für die Ablehnung in den verfügbaren Berichten nicht offengelegt wurden.
Dieser Schritt hat in Kerala, wo das Festival jährlich in Thiruvananthapuram stattfindet, breite Empörung ausgelöst. Organisatoren und Kulturaktivisten kritisieren den Eingriff als Übergriff in die künstlerische Freiheit. Proteste sind entstanden, an denen lokale Gruppen und politische Organisationen wie die CPI(M) beteiligt sind, und heben Bedenken hinsichtlich der Filmzensur in Indien hervor. Der Vorfall unterstreicht anhaltende Spannungen zwischen zentralen Behörden und regionalen kulturellen Initiativen, wobei Rufe nach Aufhebung des Verbots vor den Festivalterminen lauter werden.