PL-Präsident Valdemar Costa Neto hat Unregelmäßigkeiten bei der Lenkung parlamentarischer Änderungsanträge bestritten, nachdem STF-Richter Flávio Dino Vermögenswerte in Höhe von 119 Millionen R$ eingefroren hatte.
Dinos Entscheidung erging im Rahmen der Ermittlungen zur Operação Transparência. Sie deutet darauf hin, dass Valdemar als Drahtzieher bei der Umleitung öffentlicher Gelder agierte, ohne ein parlamentarisches Mandat innezuhaben.
Rund 104 Millionen R$ waren bereits ausgezahlt worden. Die Bundespolizei identifizierte zwischen Juni 2024 und März 2026 insgesamt 21 verdächtige Änderungsanträge.
Valdemar erklärte, dass politische Artikulation natürlich und legitim sei. Seine Anwälte bezeichneten die Maßnahme als auf schwachen Voraussetzungen basierend und wiesen jeglichen persönlichen Vorteil zurück.