Die MDB hat den Obersten Bundesgerichtshof (STF) darüber informiert, dass sie weder Quoten noch Mechanismen zur Zuteilung parlamentarischer Änderungsanträge besitzt. Die Erklärung ist eine Antwort auf Äußerungen des PL-Vorsitzenden Valdemar Costa Neto.
Der nationale Vorstand der MDB teilte Minister Flávio Dino mit, dass die Zuteilung von Änderungsanträgen ausschließlich in der Verantwortung der Parlamentarier liegt. Die Partei wies jegliche Befugnis des Parteivorsitzes zurück, die Mittel zu definieren, zu verwalten oder zu verteilen.
Die Antwort wurde innerhalb der von Dino gesetzten Zehn-Tage-Frist nach Valdemars Äußerungen eingereicht. Der PL-Vorsitzende hatte zuvor nahegelegt, dass alle Parteivorsitzenden die Verwendung der Mittel für Änderungsanträge festlegen würden.
In dem Dokument erklärten die Anwälte der MDB, dass es keine rechtliche Grundlage dafür gebe, dem nationalen Parteivorstand diese Rolle zuzuweisen. Valdemar seinerseits bestritt gegenüber dem STF, über Kontingente zu verfügen, und erklärte, er mache lediglich politische Vorschläge.