Eine Variety-Rezension beschreibt den Film „Heel“ als aufgesetzte Geschichte eines jungen britischen Punks, der zur Verhaltensrehabilitation entführt wird, mit Stephen Graham und Andrea Riseborough in den Hauptrollen. Der Film zieht ungünstige Vergleiche zu „A Clockwork Orange“ und wird für seine Unglaubwürdigkeit sowie das Fehlen realistischer menschlicher Verhaltensweisen kritisiert. Regie führte Jan Komasa bei dem 110-minütigen Werk, das Anfang 2026 Premiere hatte.
Der Film „Heel“, ursprünglich „Good Boy“ betitelt, folgt dem 19-jährigen Tommy, gespielt von Anson Boon, einem aggressiven Anführer von Club-Kids, die eine Nacht mit exzessivem Trinken, Drogenkonsum und rücksichtslosem Verhalten verbringen. Die Eröffnungs-Montage zeigt Tommy, wie er nach einem typischen Rausch auf dem Gehweg zusammenbricht, nur um von einem Fremden entführt und angekettet im Keller eines ländlichen britischen Hauses aufzuwachen. nnDort trifft Tommy auf Chris (Stephen Graham), einen sanften Mann mit Perücke, der die Rehabilitation mit verbrämter Höflichkeit betreibt, und seine Frau Kathryn (Andrea Riseborough), die als zerbrechlich nach einem ungenannten Trauma dargestellt wird. Das Paar mit ihrem jungen Sohn Sunshine (Kit Rakusen) will Tommy durch Methoden wie Motivationsbänder und ein Leinen-System, das begrenzte Bewegungen im Haus erlaubt, umerziehen. nnUnter der Regie des polnischen Filmemachers Jan Komasa mit einem Drehbuch von Bartek Bartosik und Naqqash Khalid erforscht der Film Themen der Verhaltensmodifikation, wird jedoch für seine grellen Konstruktionen und das Versagen, glaubwürdige Handlungen darzustellen, getadelt. Die Rezension stellt fest, dass Tommys anfängliche grobe Energie überzeugend ist, seine Verwandlung jedoch sentimentalisiert und unverdient wirkt und die Ironie ähnlicher Bemühungen in „A Clockwork Orange“ vermisst. nnDie Produktion umfasst Magnolia Pictures und internationale Partner bei einer Laufzeit von 110 Minuten. Der Film lief am 25. Februar 2026 im Park Ave. Screening Room in New York. Weitere Besetzung: Monika Frajczyk und Savannah Steyn. Kamera: Michael Dymek, Schnitt: Agnieszka Glińska, Musik: Abel Korzeniowski; Produzenten: Jeremy Thomas u. a.