Die Nationalversammlung Venezuelas übergab der kubanischen Botschaft ein parlamentarisches Abkommen, das 32 kubanische Kämpfer ehrt, die am 3. Januar während der US-militärischen Intervention im südamerikanischen Land getötet wurden. Das am 8. Januar einstimmig genehmigte Dokument erklärt die Gefallenen zu Helden und Märtyrern des Vaterlands. Die Zeremonie unterstreicht die lateinamerikanische Einheit gegen externe Aggression.
Am 19. Januar 2026 präsentierte die Nationalversammlung (AN) Venezuelas der kubanischen Botschaft in Caracas ein Parlamentarisches Abkommen, das das Opfer von 32 kubanischen Kämpfern anerkennt, die am 3. Januar während einer US-militärischen Intervention auf venezolanischem Territorium starben. Einstimmig am 8. Januar genehmigt, proklamiert das Abkommen sie zu Helden und Märtyrern des Vaterlands und integriert sie in das moralische und politische Erbe der Nation. nnDer erste Vizepräsident der AN, Abgeordneter Pedro Infante, überreichte das Dokument bei einer Zeremonie und betonte, dass es sich nicht um ein administratives Protokoll, sondern um eine grenzenübergreifende Anerkennung handele. „Das Blut, das kubanische und venezolanische Kämpfer im Feuer des heldenhaften Widerstands vergossen haben, bildet ein unerschütterliches Fundament der Freiheit“, erklärte Infante. Er fügte hinzu: „Wir sind hier, um zu sagen, dass der Schmerz des kubanischen Volkes auch unser Schmerz ist.“ Die AN verpflichtete sich, ein Denkmal zu errichten, um ihr Andenken zu wahren, und verurteilte Gewalt, indem sie sich dem nationalen Trauer angeschlossen hat. nnDer kubanische Botschafter in Venezuela, Jorge Luis Mayo Fernández, dankte für die Geste und hob die lateinamerikanische Einheit als Antwort auf Versuche politischer Dominierung oder bewaffneter Aggression hervor. „Venezolaner und Kubaner, als Brüder vereint, werden weiterhin Seite an Seite für die heroische Freiheit Lateinamerikas kämpfen“, betonte er und berief sich auf Figuren wie Che, Fidel, Martí, Bolívar und Chávez. nnIn Kuba fällt das Ereignis mit Berichten über innere Repression durch Aktivisten zusammen, einschließlich Festnahmen während der Beerdigung der Gefallenen und einer sechsjährigen Haftstrafe für den Intellektuellen José Gabriel Barrenechea wegen einer Protestaktion im November 2024. Während die kubanische Regierung eine Solidarität mit Venezuela pflegt, verstärken die Vereinigten Staaten ihren Einfluss in Caracas, unter anderem durch ein kürzliches Treffen zwischen dem CIA-Direktor und der kommissarischen Präsidentin Delcy Rodríguez. Diese Lage unterstreicht regionale Spannungen und ethische Dilemmata in der kubanischen Gesellschaft.