Die NGO Foro Penal bestätigte die Freilassung von Yaacob Harary, einem 72-jährigen argentinisch-israelischen Staatsbürger, der seit Oktober 2024 im Gefängnis El Rodeo I inhaftiert war, als Teil der vom venezolanischen Staat angekündigten Freilassungen politischer Häftlinge. Diese Maßnahme findet inmitten des politischen Übergangs statt, nach der Gefangennahme von Nicolás Maduro durch die USA, mit Delcy Rodríguez als Interimspräsidentin. Unsicherheit besteht weiterhin über andere inhaftierte Argentinier wie Nahuel Gallo.
Am Montag kündigte die Nichtregierungsorganisation Foro Penal die Freilassung von mindestens 24 politischen Häftlingen in Venezuela an, darunter Yaacob Harary, einen 72-jährigen Argentinisch-Israelischen, der am 13. Oktober 2024 verhaftet und im Straflager El Rodeo I im Bundesstaat Miranda nahe Caracas festgehalten wurde. Harary wurde zusammen mit anderen Insassen dieser Einrichtung und des Frauenzentrums für Verarbeitung und Ausbildung La Crisálida in Los Teques freigelassen. Die Liste umfasst neun Frauen und 15 Männer, darunter zwei italienische Staatsbürger wie Alberto Trentini und Mario Burló. Die chavistische Regierung unter der Interimsführung von Delcy Rodríguez gab an, in den letzten Tagen 116 Personen freigelassen zu haben, als Teil einer umfassenden Überprüfung von Fällen, die Nicolás Maduro vor seiner Gefangennahme und Überstellung nach New York zur Anklage wegen Narcoterrorismus begonnen hatte. Foro Penal meldete jedoch nur 48 bestätigte Freilassungen zwischen dem 8. und 12. Januar, und die Opposition über die Plataforma Unitaria Democrática kritisierte die Zahl als 'bewusste Verzögerung' und wies darauf hin, dass sie weniger als 10 % der geschätzten 803 politischen Häftlinge ausmacht. Die UN forderte die sofortige Freilassung aller und warnte vor willkürlichen Inhaftierungen und anhaltender Repression durch bewaffnete Kollektive. Der Status des argentinischen Gendarmen Nahuel Gallo, der seit Dezember 2024 in El Rodeo I inhaftiert ist, und von Germán Giuliani in Yare II ist unbekannt. Diese Freilassungen erfolgen inmitten internationaler Spannungen, wobei María Corina Machado päpstliche Intervention für die verbleibenden Inhaftierten erbittet.