Ein vierstöckiger Tempel in Redcliffe bei Verulam, nördlich von Durban, ist am 12. Dezember 2025 eingestürzt, während Arbeiter eine Struktur obenauf errichteten, was zu einem bestätigten Todesfall und mehreren Verletzungen führte. Die Rettungsoperationen laufen weiter, während Teams nach anderen unter den Trümmern Gefangenen suchen. Das Gebäude hatte keine genehmigten Pläne und war somit illegal.
Der Vorfall ereignete sich in einem voll funktionsfähigen Tempel im Verulam-Gebiet in KwaZulu-Natal, wo Bauarbeiter Beton auf einem zusätzlichen Geschoss auf der bestehenden vierstöckigen Struktur gossen. Erste Untersuchungen der eThekwini Municipality ergaben, dass keine Baugenehmigungen vorlagen, womit der Tempel als illegale Konstruktion eingestuft wird. Gugu Sisilana, Sprecherin der Municipality, erklärte: „Erste Berichte bestätigen, dass keine Baugenehmigungen für die Struktur vorlagen, was sie illegal macht. Die Municipality wird die Angelegenheit offiziell an das Department of Employment and Labour weiterleiten und vollständig mit allen relevanten Behörden zusammenarbeiten.“ Ein Bauarbeiter starb beim Einsturz, elf weitere – zwei Frauen und neun Männer – wurden gerettet und in Krankenhäuser gebracht. Mehrere weitere sitzen noch fest, was zu laufenden multidisziplinären Rettungsmaßnahmen mit Unterstützung der Notdienste führt. Ein Überlebender beschrieb das Chaos: „Ich goss Beton auf eine Platte und war oben, andere Leute waren im ersten Stock. Da fiel der erste Teil herunter, und andere Leute waren drin eingeklemmt. Es waren etwa fünf Leute... Niemand hat geschrien, wir haben gebetet.“ Der KwaZulu-Natal-MEC für Public Works and Infrastructure, Martin Meyer, äußerte sein Beileid und betonte die Arbeitssicherheit: „Wir nehmen die Sicherheit und den Schutz der Arbeiter sowie Baustellen sehr ernst... Wir sind sehr traurig über den Tod hier und hoffen, dass die Bergungsoperation für die noch Eingeklemmten erfolgreich verläuft.“ Obwohl ein privater Sicherheitsdienst zwei Tote meldete, bestätigen offizielle Quellen einen Todesfall. Das Co-operative Governance Department wies darauf hin, dass keine schweren Wetterwarnungen für die Region vorlagen, wechselnde Bedingungen könnten die Operationen erschweren. Untersuchungen laufen, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.