SMHI hat zwei gelbe Warnungen vor plötzlichem schwarzem Eis in Nord-Svealand und Süd-Norrland ausgegeben, nach jüngsten Schneestürmen, die mehrere Verkehrsunfälle verursacht haben. Meteorologe Toni Fuentes warnt, dass Regen trotz steigender Temperaturen schnell auf kalten Straßen einfriert. Polizei fordert Fahrer auf, Geschwindigkeit anzupassen und Abstand zu halten.
Jüngste Schneestürme haben zu zahlreichen Unfällen und Verkehrsbehinderungen in ganz Schweden geführt, insbesondere im Süden. SMHI warnt nun vor plötzlichem schwarzem Eis durch zwei gelbe Alerts. Einer gilt für Nordwest-Svealand ab 21 Uhr samstagabends und dauert die Nacht über. Der zweite beginnt um 1 Uhr sonntagmorgens und umfasst Teile von Nord-Svealand und Süd-Norrland. Beide Warnungen gelten bis mittags am Sonntag.
»Wenn der Regen zufriert, wird es sehr schnell rutschig«, sagt Toni Fuentes, Meteorologe beim SMHI. Obwohl die Temperaturen in einigen Gebieten von unter null auf über null Grad steigen, bleibt der Boden kalt, sodass der Regen nach dem Fallen rasch einfriert. Ein Regengebiet zieht samstagabends und -nachts von Westen ein, mit Risiko für gefrierenden Regen in Gebieten wie Örebro, Värmland und Nordwest-Svealand.
Mehrere Unfälle sind bereits im Bergslagen-Gebiet passiert. Kurz nach dem Mittagessen am Samstag landete ein Auto im Graben auf Straße 547 zwischen Degerfors und Björneborg wegen rutschiger Bedingungen; eine Person klagte über Schmerzen, aber niemand benötigte Krankenhausbehandlung. Kurz darauf stießen zwei Autos am Kreuzungspunkt Pumpgatan und Lantvärnsgatan in Karlstad zusammen, wobei eine Person Schmerzen meldete, aber niemand ins Krankenhaus gebracht wurde.
»Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an die aktuellen Straßenverhältnisse an und halten Sie Abstand«, sagt Anders Dahlman, Polizeisprecher für die Bergslagen-Region. SMHI und Polizei empfehlen, extra Zeit für Reisen einzuplanen, die Geschwindigkeit anzupassen und sich auf Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr vorzubereiten. Fuentes rät, sonntagmorgens nach Updates zu schauen, falls die Warnungen verlängert werden.