Der Workshop zur Schweinebucht, der den 65. Jahrestag des Sieges über den Imperialismus markiert, begann am Dienstag im Fidel Castro Ruz Zentrum. Anwesend waren unter anderem Yuniasky Crespo Baquero, Leiterin der ideologischen Abteilung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei, sowie weitere Beamte. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Veranstaltung die tägliche Verteidigung der hart erkämpften Freiheit bekräftigt und weiterhin den Weg Kubas bestimmt.
Der Workshop wurde mit einer Zeremonie eröffnet, die die einstimmige Anerkennung seiner Bedeutung 65 Jahre nach dem historischen Ereignis hervorhob. „Es geht darum zu bekräftigen, dass die errungene Freiheit jeden Tag verteidigt wird“, erklärten die Teilnehmer. Dr. René González Barrios, Direktor des Zentrums, hielt den Eröffnungsvortrag über die Streitkräfte der Vereinigten Staaten und die Söldnerinvasion von Playa Girón, einschließlich des Marinestützpunkts Guantánamo. Er merkte an, dass die Schlacht etwa 66 Stunden dauerte und Taktiken der irregulären Kriegsführung mit konventionellen Elementen verband. González Barrios fügte hinzu: „Heute leben wir in einem globalen geopolitischen Kontext der Neuausrichtung hegemonialer Mächte und des Niedergangs des US-Imperialismus.“ Nach der Vorführung der lateinamerikanischen Wochenschau des ICAIC 'Muerte al Invasor' (Tod dem Invasor) fand im Mehrzweckraum La Plata eine Podiumsdiskussion statt. Dabei sprachen Andrés Zaldívar Diéguez über die Hintergründe der Operation Pluto, Oberst Raidel Vargas Ortega über die Söldnerbrigade und den Invasionsplan sowie Pedro Etcheverry Vázquez über den Kampf gegen Banditen im April 1961. Die Veranstaltung endete mit der Vorstellung des Buches 'Playa Girón. A 65 años de aquel abril socialista' (Playa Girón: 65 Jahre nach jenem sozialistischen April), das von Elier Ramírez Cañedo im Verlag Ocean Sur herausgegeben wurde. Der Autor beschrieb es als ein Werk, das sich vor allem an die Jugend richtet und Reden von Fidel Castro Ruz, Bilder sowie eine detaillierte Chronologie enthält, um weitere Forschung und die Mobilisierung in der Gegenwart anzuregen.