Schachweltmeister Gukesh Dommaraju schied am Samstag in der dritten Runde des FIDE World Cups aus, was ein unerwarteter Rückschlag in dem volatilen Turnier in Goa, Indien, markiert. Das Event, das am 27. November endet, bietet den drei Bestplatzierten die Qualifikation für das Kandidaten-Turnier 2026. Mehrere andere Topspieler schieden ebenfalls früh aus inmitten der Unvorhersehbarkeit des Wettbewerbs.
Der FIDE World Cup in Goa, Indien, hat sich als hochgradig volatil erwiesen, wobei Weltmeister Gukesh Dommaraju der neueste Top-Setzling ist, der fällt. Am Samstag spielte Gukesh mit den weißen Steinen gegen Deutschlands Frederik Svane, Platz 85 der Welt, und benötigte nur ein Remis, um ein Tiebreak zu erzwingen. Er verlor jedoch den Faden im Mittenspiel, was zu seinem Ausscheiden in der dritten Runde führte. Gukeshs Abgang war Teil eines breiteren Trends von Überraschungen. Bei ihm auf der Ersatzbank: Anish Giri, Vierter der Setzliste aus den Niederlanden und kürzlich Grand-Swiss-Sieger, sowie der Usbеке Nodirbek Abdusattorov, Weltranglistener 12. Frühere Eliminierungen umfassten den Amerikaner Hans Niemann, Russlands Ian Nepomniachtchi — zweifachen WM-Herausforderer — und Weltranglistener acht Wesley So. Insgesamt sind sechs der Top-10-Setzlinge aus dem Acht-Runden-Turnier ausgeschieden. Trotz der Herausforderungen für die Elite bleibt die indische Präsenz stark. Arjun Erigaisi und Rameshbabu Praggnanandhaa sind beide ins Viertelfinale eingezogen und halten die Hoffnungen auf eine Heimqualifikation zum Kandidaten-Turnier am Leben. Dieses Acht-Spieler-Event wird Gukeshs Herausforderer für den WM-Kampf 2026 bestimmen. Die frühe Volatilität des Turniers unterstreicht den Wettbewerbscharakter des Feldes, in dem Underdogs von Fehlern der Favoriten profitiert haben. Je näher das Event seinem Abschluss am 27. November rückt, desto intensiver wird der Kampf um die Top-Drei-Plätze.