Amnesty International hat einen neuen Gesetzentwurf unterstützt, der darauf abzielt, friedliche Proteste in Kenia zu schützen und gleichzeitig die Befugnisse der Polizei bei Demonstrationen zu begrenzen.
Amnesty International hat den vorgeschlagenen Gesetzentwurf zur Erleichterung von Versammlungen, Streikposten und Demonstrationen als Chance hervorgehoben, die Gewalt bei Protesten zu verringern und verfassungsmäßige Rechte zu wahren.
Der Gesetzentwurf wurde unter Einbeziehung der Kenya National Commission on Human Rights, des Generalstaatsanwaltsbüros, der Independent Policing Oversight Authority, der Law Society of Kenya und anderer Gruppen ausgearbeitet. Er folgt auf ein Urteil des High Court vom 25. März 2026 im Fall Sufuria Maandamano.
Irungu Houghton, Geschäftsführer von Amnesty Kenia, erklärte, dass die Gesetzgebung eine Gelegenheit bietet, jahrelange Gewalt zu beenden und Artikel 37 der Verfassung vollständig zur Geltung zu bringen. Die Gruppe begrüßte die Regeln für spontane Demonstrationen und Einschränkungen bei der Auflösung von Menschenmengen, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der Meldepflichten und des Einsatzes von Überwachungstechnologie.