Amy Louise Taylor, Sängerin von Amyl and the Sniffers, hat Klage gegen die US-amerikanische Fotografin Jamie Nelson eingereicht, weil diese angeblich Fotos von ihr ohne Erlaubnis verkauft hat. Die Klage, beim Bezirksgericht in Kalifornien eingereicht, wirft Nelson vor, Taylors Bild von einem Vogue-Portugal-Fotoshooting auszubeuten, indem sie es als Fine-Art-Drucke und in einem Zine anbot. Taylor behauptet, dies verletze ihre Rechte und schade ihrer Marke.
Amy Louise Taylor, die Frontfrau von Amyl and the Sniffers, hat rechtliche Schritte gegen die Fotografin Jamie Nelson eingeleitet und wirft ihr vor, ihr Abbild kommerziell ohne Genehmigung zu nutzen. Die Klage wurde beim Bezirksgericht in Kalifornien eingereicht und beschreibt Ereignisse, die im Juli 2024 begannen, als der Bandmanager Simone Ubaldi Nelson für ein Fotoshooting im Zusammenhang mit dem kommenden Album der Band 'Cartoon Darkness' kontaktierte. Das erste Shooting wurde abgesagt, nachdem die Band explizit erklärte, keine Nutzung der Bilder für persönliche Promotion oder Merchandise-Verkäufe, einschließlich Fine-Art-Drucke, zu wünschen.
Später schlug Nelson vor, Taylor speziell für die Juli-2025-Ausgabe von Vogue Portugal zu fotografieren. Taylor stimmte zu, wobei die Vereinbarung auf diesen exklusiven Magazinnutzung beschränkt war. Das Shooting fand im Mai 2025 statt. Am 4. September mailte Nelson Taylor und Ubaldi ausgewählte Bilder und schlug vor, sie als Fine-Art-Drucke auf ihrer Website zu verkaufen. Ubaldi lehnte dies umgehend ab und stellte klar, dass keine Lizenz über den Vogue-Beitrag hinausging.
Trotz wiederholter Ablehnungen, einschließlich einer E-Mail von Ubaldi vom 15. September, in der es hieß: 'Wir sind nicht an einem Buyout dieser Bilder interessiert. Hätten Sie vor dem Shooting transparent über Ihren Wunsch/Absicht, die Fotos zu verkaufen, mit ihr gesprochen, hätte sie Nein zum Shooting gesagt', fuhr Nelson fort. Bis zum 20. September entdeckte Taylor, dass die Bilder als Drucke verkauft und in einem Zine auf Nelsons Site zu sehen waren, neben Werbung für ihr Geschäft. Die Klage behauptet, dies sei aus Rache und ohne Erlaubnis geschehen, wobei die Fotos noch auf Nelsons Instagram und Facebook zu sehen sind.
Die Unterlagen betonen Taylors markantes Image – verwurzelt im australischen Pub-Rock mit Mullets, Footy-Shorts und 1970er-Punk-Einflüssen –, das ihre Fangemeinde aufgebaut hat. Es wird behauptet, Nelsons Handlungen könnten Fans täuschen, Taylor unterstütze die Produkte, was zu entgangenen Gewinnen und Rufschäden führt. NME kontaktierte Nelson für eine Stellungnahme, erhielt aber keine Antwort.