Ein weiteres Opfer von Zigeunerbetrügern berichtet von Scham bei der Anzeige

Eine von einer Gruppe Zigeunerfrauen betrogene Frau, ähnlich wie die Friseurin, die später Selbstmord beging, sprach bei Telenoche über ihr Martyrium. Sie sagte, sie sei 2022 mit fünf Freundinnen zum Gericht gegangen, nachdem sie wegen Scham und Angst, nicht ernst genommen zu werden, gezögert habe.

In einem Interview bei Telenoche teilte ein weiteres Opfer der sogenannten „Zigeunerbetrüger“ Details darüber mit, wie sie getäuscht wurde, ähnlich wie im Fall der Friseurin aus Lomas de Zamora, die nach dem Opferfall derselben Gruppe ihrem Leben ein Ende setzte. Die Frau erklärte, dass sie zusammen mit fünf Freundinnen zu einem nicht näher bezeichneten Zeitpunkt in die Falle getappt sei, die Anzeige jedoch aufgrund von Schamgefühlen verzögert habe. „Ich habe mich geschämt, es anzuzeigen“, gab das Opfer zu, und fügte hinzu: „Ich dachte, ich hätte die Situation unter Kontrolle.“ Schließlich beschlossen sie 2022, Anzeige bei den Gerichten zu erstatten, getrieben vom Wunsch nach Gerechtigkeit trotz der Befürchtung, dass ihre Geschichte nicht ernst genommen würde. Der Fall erregte nach dem Suizid der Friseurin erneut öffentliche Aufmerksamkeit und hebt die psychischen Auswirkungen dieser Betrügereien in Lomas de Zamora hervor. Quellen deuten darauf hin, dass die Gruppe der Betrüger in der Gegend operierte und mehrere Frauen betraf. Weder genaue Beträge noch spezifische Methoden werden in den Aussagen detailliert, doch das Zeugnis unterstreicht die Herausforderungen, denen Opfer bei der Suche nach Hilfe gegenüberstehen.

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