Die Anvisa genehmigte am Freitag die Wiederaufnahme der Aktivitäten im Ypê-Werk in Amparo, nachdem eine Inspektion die Korrekturen bestätigt hatte. Produkte der Charge mit der Endziffer 1 bleiben weiterhin gesperrt.
Die nationale Gesundheitsüberwachungsbehörde (Anvisa) hat die sofortige Wiederaufnahme des Betriebs bei Química Amparo, dem Hersteller von Ypê-Produkten, im Werk in Amparo, São Paulo, genehmigt. Die Entscheidung folgte auf eine gemeinsame Nachprüfung mit staatlichen und kommunalen Behörden, bei der die Angemessenheit der vom Unternehmen umgesetzten Korrekturmaßnahmen bestätigt wurde.
Anvisa-Präsident Leandro Safatle erklärte, dass das Werk die Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb erfüllt. Er besuchte den Standort am Freitag, den 29. Mai 2026, gemeinsam mit Direktor Daniel Meirelles.
Flüssigprodukte mit Chargennummern, die auf 1 enden und vor dem 1. April 2026 hergestellt wurden, bleiben aufgrund einer Kontamination mit Pseudomonas aeruginosa weiterhin verboten. Das Unternehmen muss Laborberichte für eine mögliche zukünftige Freigabe vorlegen.
Die ursprüngliche Suspendierung erfolgte Anfang Mai, nachdem bei einer Inspektion Qualitätskontrollmängel in der Einheit festgestellt worden waren.