Der argentinische Außenminister Pablo Quirno lobte die Aussagen seines israelischen Amtskollegen Gideon Sa’ar, der den Souveränitätsstreit um die Malvinas-Inseln zwischen Argentinien und dem Vereinigten Königreich anerkannte. Sa’ar distanzierte sich von einem Ölunternehmen, das Operationen im Südatlantik plant, und forderte eine Lösung durch Dialog.
Pablo Quirno, Argentiniens Außenminister, begrüßte die Anerkennung Israels des Territorialstreits mit dem Vereinigten Königreich um die Malvinas-Inseln. In seinen Aussagen distanzierte sich der israelische Minister Gideon Sa’ar von einem Ölunternehmen, das im Südatlantik tätig werden will, einer sensiblen Region aufgrund des Souveränitätskonflikts.
Sa’ar betonte, dass der Streit durch Dialog gelöst werden solle, was mit Argentiniens Vorliebe für friedliche Lösungen übereinstimmt. Diese Haltung Israels bietet Buenos Aires einen bemerkenswerten diplomatischen Rückhalt bei seiner langjährigen Forderung nach den Inseln, die seit 1833 von London verwaltet werden.
Der Austausch erfolgte inmitten wachsender Spannungen über Abbauktivitäten in der Nähe der Malvinas, wo Argentinien seinen unveräußerlichen Anspruch geltend macht. Quirno hob die Bedeutung dieser Äußerungen zur Stärkung des bilateralen und multilateralen Dialogs über die Frage hervor.