Das Instituto de Verificación Administrativa (INVEA) und die Secretaría de Seguridad Ciudadana (SSC) von Mexiko-Stadt haben für das heutige Spiel zwischen Mexiko und Portugal am 28. März im Estadio Banorte Sondereinsätze eingeleitet. Dabei wurde der Verkauf von Alkohol im öffentlichen Raum untersagt und es stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Regierungschefin Clara Brugada bezeichnete die Partie als einen „Vorgeschmack auf die Weltmeisterschaft“. Über 10.000 Einsatzkräfte werden die Veranstaltung mit Sicherheitsperimetern und priorisierten öffentlichen Verkehrsmitteln absichern.
Das Spiel Mexiko gegen Portugal im Estadio Banorte im Bezirk Coyoacán dient als erster Test für das renovierte Stadion im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2026. Das INVEA startete die Einsätze am Freitag, dem 27. März, und führt sie bis nach Spielende fort. Dabei wurde der offene Verkauf von Alkohol in öffentlichen Bereichen und nahegelegenen Geschäften verboten. „Die Operation konzentriert sich in erster Linie darauf, die Inhaber von Betrieben zu sensibilisieren“, erklärte die Behörde, fügte jedoch hinzu, dass bei Verstößen, einschließlich des Verkaufs an Minderjährige, Betriebsschließungen verhängt werden.
Die SSC wird 10.835 Einsatzkräfte, 472 Fahrzeuge, 247 Motorradstreifen, 16 Abschleppwagen, vier Krankenwagen, zwei Drohnen und einen Hubschrauber einsetzen. Über 1.800 Verkehrsbeamte werden für Straßensperrungen sorgen, während sich 2.000 Hilfspolizisten im Stadion befinden.
Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung; der Zugang für Fahrzeuge ist auf autorisierte Wagen beschränkt. Es gelten die drei Sicherheitsperimeter der FIFA: eine externe Sperrung im Umkreis von 1 km, ein Zwischenbereich für die Kontrolle von Fußgängern mit Eintrittskarten sowie eine interne sterile Zone. Die Straßensperrungen beginnen um 6:00 Uhr morgens, ab 13:00 Uhr sind Straßen wie Santa Úrsula, Calzada de Tlalpan, Anillo Periférico Süd, Avenida del Imán und Gran Sur vollständig gesperrt.
Zu den Transportmöglichkeiten gehören Park-and-Ride-Angebote ab Auditorio Nacional, Plaza Carso, Six Flags, Santa Fe und Xochimilco sowie RTP- und STE-Linien ab Bellas Artes, Estadio Olímpico und anderen Punkten, die ab 15:00 Uhr alle 15 Minuten verkehren. Taxis und App-Dienste stehen am Viaducto Tlalpan, Renato Leduc und Paseo Acoxpa zur Verfügung. Fußgängereingänge: Tore 3 und 8 über Santa Úrsula/Imán sowie Tlalpan/Huipulco.
Clara Brugada mahnte zur Einhaltung der Regeln, um Bußgelder zu vermeiden, und bestätigte die logistische Einsatzbereitschaft der Stadt.