Ludvig Aberg übernahm nach der zweiten Runde des 2026 Players Championship auf der TPC Sawgrass mit einem Zweischlag-Vorsprung die Spitze, Xander Schauffele folgt dichtauf. Scottie Scheffler und Rory McIlroy kamen nur knapp über die Cut-Linie, was viele Beobachter überraschte. Mehrere prominente Spieler, darunter Shane Lowry, verpassten das Wochenende.
Der 2026 Players Championship erreichte am Freitag auf der TPC Sawgrass seinen Halbzeitpunkt mit unerwarteten Entwicklungen. Ludvig Aberg führt die Rangliste mit einem Zweischlag-Vorsprung vor Xander Schauffele an, nach einer soliden Leistung nach einer starken Vorstellung in der Vorwoche. Turnierfavoriten Scottie Scheffler, der Weltranglistenerste, und Rory McIlroy hatten zu kämpfen, schafften den Cut aber. Jessica Marksbury, Senior-Editor bei Golf.com, nannte Schefflers Duell mit der Cutline „highly unexpected“ und hob seinen Ruf als bester Ballschläger sowie eine lange Trainingseinheit auf dem Range im strömenden Regen am Donnerstag hervor. Josh Sens stimmte der Überraschung zu und betonte zugleich die Schärfe von Justin Thomas nach einem schwachen Abschluss in Bay Hill letzte Woche. Zu den anderen Leistungen gehörten Corey Conners, der am Freitag fünf seiner ersten sechs Löcher mit Birdie spielte und das Par-5-Neunte mit Eagle abschloss, obwohl er in dieser Saison nur wenige Top-Platzierungen hatte – seine beste ein T24 beim Sony Open. Keegan Bradley feierte ein Comeback und ging nach einem Start mit sechs Über-Par in den ersten 19 Löchern auf sieben unter Par. Sechs namhafte Spieler verpassten den 36-Loch-Cut. Shane Lowry, der vor zwei Wochen fast den Cognizant Classic gewonnen hätte, erlitt am Donnerstag auf Loch 18 einen Quadrupelbogey – den 1.000. Abschlag ins Wasser dort seit 2003 – und schloss mit Runden von 76-73. Harris English, auf Platz 16 gerankt, machte am Freitag auf seinem neunten Loch (dem 18.) ebenfalls einen Quadrupelbogey mit 73-77; er hatte seit dem Arnold Palmer Invitational des Vorjahres keinen Cut verpasst. Weitere Ausfälle: Joel Dahmen (77-73), Kurt Kitayama (74-75), Jake Knapp (75-72) und Ben Griffin (70-78). Collin Morikawa zog sich am frühen Donnerstag wegen einer Rückenverletzung zurück. Zephyr Melton freute sich über Abergs Form, die das Wochenende überdauern könnte, während Josh Schrock sich fragte, ob Spieler wie Conners ihr Momentum halten können.