Eduardo Lamazón, bekannt als ‚don Lama Lama Lamita‘, ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Der renommierte Boxkommentator und ehemalige Exekutivsekretär des World Boxing Council hinterließ eine posthume Nachricht für Familie, Freunde und das Publikum. Persönlichkeiten aus dem Boxsport und dem Sportjournalismus sprachen ihr Beileid aus.
Eduardo Lamazón aus Santa Fe, Argentinien, ist im Alter von 70 Jahren verstorben, wie seine Familie am 4. Mai in den sozialen Medien bekannt gab. Der Sportkommentator, der durch seinen Stil bei den Übertragungen von TV Azteca und seine 24-jährige Tätigkeit als Exekutivsekretär des World Boxing Council (WBC) berühmt wurde, hinterließ eine posthume Botschaft.
„Heute wende ich mich nicht mit einem Abschied, sondern mit einem tiefen und aufrichtigen ‚Auf Wiedersehen‘ an euch. Mexiko war nicht nur der Ort, an dem ich meine Leidenschaft für das Boxen entwickelte; es öffnete mir die Türen, als ich es am meisten brauchte“, schrieb Lamazón. Er dankte TV Azteca für die Unterstützung und schloss mit den Worten: „Zehn Punkte für euch alle“.
TV Azteca trauerte um ihn: „Die ikonische Figur der Übertragungen des Team Box Azteca hat ihr Leben verloren, wird aber für ihr gesamtes Vermächtnis innerhalb und außerhalb des Rings in Erinnerung bleiben“.
WBC-Präsident Mauricio Sulaimán erinnerte sich: „Ruhe in Frieden, Eduardo Lamazón. Er kam aus Argentinien, um 24 Jahre lang an der Seite meines Vaters als Exekutivsekretär des WBC zu arbeiten, und war immer Teil unserer Familie“. Julio César Chávez schrieb: „Mein lieber Freund, ich werde dich sehr vermissen. Es war eine Ehre, dieses Leben mit dir zu teilen. Ich liebe dich“.
Andere wie Carlos Aguilar ‚El Zar‘, Christian Martinoli und David Faitelson hoben seine Leidenschaft für das Boxen, Wein und sein Vermächtnis im mexikanischen Sportjournalismus hervor.