Javier Alonso, Sicherheitsminister der Provinz Buenos Aires, skizzierte den Auslieferungsprozess des Jugendlichen, bekannt als Pequeño J, aus Peru. Er wies darauf hin, dass das gerichtliche Verfahren dort noch abgeschlossen werden muss, und sprach über die Debatte zum Jugendstrafgesetz. Er wies die Senkung des Strafmündigkeitsalters als Lösung für die Kriminalität zurück.
Javier Alonso, der Sicherheitsminister der Provinz Buenos Aires, gab Details zur Auslieferung von Pequeño J, einem Jugendlichen, der laut Berichten mit einem Dreifachmord in Verbindung steht. In einer kürzlichen Erklärung gab Alonso an, dass der Prozess noch das Abschließen des gerichtlichen Verfahrens in Peru erfordert, wo sich die Person aufhält. »Es gibt noch das gerichtliche Verfahren in Peru zu vollenden«, erklärte der Minister und betonte, dass dieser Schritt essenziell ist, um mit der Auslieferung fortzufahren. Obwohl er keinen genauen Zeitrahmen nannte, unterstrich er die Bedeutung der Einhaltung internationaler Rechtsprotokolle. Parallel dazu sprach Alonso über die laufende Debatte zum argentinischen Jugendstrafgesetz. Im Kontext der Diskussionen über das Strafmündigkeitsalter lehnte der Beamte eine Senkung als effektive Lösung für die Kriminalität ab. »Es ist keine Lösung für die Kriminalität«, sagte er und plädierte für alternative Ansätze in Prävention und Resozialisierung. Der Fall von Pequeño J hat öffentliche Aufmerksamkeit erregt aufgrund seiner mutmaßlichen Beteiligung an einem Dreifachmord und hebt Spannungen im Jugendjustizsystem hervor. Alonsos Äußerungen unterstreichen die Komplexitäten grenzüberschreitender Auslieferungen und den breiteren Kontext von Debatten über Rechtsreformen.