Das Filmfestival von Cannes wird die Auswahl für seine 79. Ausgabe am 9. April bei einer Pressekonferenz in Paris bekanntgeben. Die Veranstaltung wird von Festivalpräsidentin Iris Knobloch und Generaldelegate Thierry Fremaux geleitet. Die Ausgabe 2026 findet vom 12. bis 23. Mai statt, mit dem südkoreanischen Filmemacher Park Chan-wook als Jurypräsident.
Das Filmfestival von Cannes hat den 9. April als Datum festgelegt, um die Auswahl für seine bevorstehende 79. Ausgabe zu verkünden. Diese Ankündigung erfolgt bei einer Pressekonferenz in Paris, geleitet von Iris Knobloch, der Präsidentin des Festivals, und Thierry Fremaux, seinem Generaldelegierten. Das Festival selbst findet vom 12. bis 23. Mai 2026 statt und setzt seine Tradition als zentrales Ereignis im globalen Filmkalender fort. Park Chan-wook, ein südkoreanischer Filmemacher, wird der Jury vorstehen und folgt damit auf Juliette Binoche nach. Seine Rolle unterstreicht die anhaltende Betonung des Festivals auf vielfältige internationale Perspektiven im Kino. Verschiedene prominente Projekte werden voraussichtlich im Line-up vertreten sein. Dazu gehören Ruben Östlunds „The Entertainment System Is Down“ mit Keanu Reeves und Kirsten Dunst; Nicolas Winding Refns „Her Private Hell“ mit Charles Melton und Sophie Thatcher; Asghar Farhadis „Parallel Tales“ mit Catherine Deneuve und Isabelle Huppert; Alejandro González Iñárritus „Digger“ mit Tom Cruise; sowie Steven Spielbergs „Disclosure Day“ mit Emily Blunt und Josh O’Connor. Dies folgt auf ein starkes Jahr 2025 für Cannes, in dem der Palme-d’Or-Gewinner „Anora“ fünf Oscars gewann. Andere Filme aus jener Ausgabe, wie Joachim Triers „Sentimental Value“, Kleber Mendonça Filhos „The Secret Agent“ und Oliver Laxés „Sirat“ sowie drei weitere, erhielten insgesamt 19 Oscar-Nominierungen in 12 Kategorien. Diese Erfolge haben die Position von Cannes als wichtigem Sprungbrett für Oscar-Kandidaten weiter gefestigt.