Aufbauend auf den doppelten Protagonisten Grace Ashcroft und Leon S. Kennedy, die bei The Game Awards vorgestellt wurden, hat Capcom weitere Details zu Resident Evil Requiem enthüllt. Der Survival-Horror-Titel führt frei wechselbare Ego- und Third-Person-Ansichten ein, betont eine Philosophie der 'süchtig machenden Angst' und kehrt zum Lore von Raccoon City zurück zum 30. Jubiläum der Franchise. Erscheint am 27. Februar 2026 auf PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC.
Resident Evil Requiem greift klassische Serienelemente und Raccoon City auf, nach dem Fokus auf neue Charaktere in Resident Evil 7 und Village. Grace, FBI-Analystin, untersucht Todesfälle im Hotel, in dem ihre Mutter Alyssa vor einem Jahrzehnt starb, während Leon Umbrella-verknüpfte Vorfälle untersucht; ihre Geschichten verschmelzen durch spielerisch wechselbare Steuerung. Ein zentrales Feature ist die Perspektivenflexibilität: Wechsel zwischen Ego-Perspektive (RE7-Stil) und Third-Person (RE4-Stil) jederzeit, sogar unterschiedlich je Charakter. Regisseur Koshi Nakanishi erläuterte das 'süchtig machende Angst'-Konzept in einer Creators' Message vom Juni 2025: „Es gibt etwas an der Katharsis, die man beim Überwinden von Ängsten empfindet. Es erzeugt eine Sucht, die Lust macht, mehr zu tun, mehr zu spielen.“ Graces Unerfahrenheit steigert die Horrortension, Leons Abschnitte bieten RE4-ähnliche Action mit Schrotflinten, Gewehren und Gegner-Kettensägen. Das Gameplay setzt auf Rätsellösen und Stealth statt auf Schießereien, ähnlich wie Resident Evil und RE2. Auf der Tokyo Game Show sagte Nakanishi gegenüber Automaton: „Anstatt Feinde spektakulär zu besiegen... ist der Stil eher wie Resident Evil und Resident Evil 2, wo Spieler ihren Erkundungsbereich in einem abgeschlossenen Raum ausbauen und Hindernisse mit Verstand überwinden.“ Zombies behalten Erinnerungen aus ihrem früheren Leben – z. B. wischt eine Hotelmaid weiter –, was kreative Stealth-Chancen für Grace schafft.