Konferenz in Kapstadt beleuchtet Wasserknappheit und Herausforderungen beim Zugang

Auf einer Konferenz in Kapstadt am 24. Juli wurden die Zusammenhänge zwischen Wasserknappheit und Ernährungssicherheit untersucht, wobei die Redner sowohl globale Risiken einer Wasser-Insolvenz als auch lokale Kämpfe um den grundlegenden Zugang zu Wasser thematisierten.

Die Veranstaltung fand im Two Oceans Aquarium Conference Centre statt und wurde vom SA Urban Food & Farming Trust im Rahmen seiner jährlichen Food Indaba ausgerichtet. Mitorganisator war das DSTI-NRF Centre of Excellence in Food Security. Deshni Pillay vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in Südafrika beschrieb die Wasser-Insolvenz als eine Polykrise, die sich auf Lebensmittelpreise und Ernährung auswirkt. Sie verwies auf die „Day Zero“-Krise in Kapstadt im Jahr 2018 und merkte an, wie Wasserknappheit zu höheren Kosten für Gemüse und Maismehl führte. Faeza Meyer vom African Water Commons Collective und weitere Redner, darunter Henriette Abrahams, hoben anhaltende Probleme in Gemeinden ohne zuverlässiges sauberes Wasser hervor. Meyer hinterfragte die praktischen Auswirkungen des National Water Action Plan und forderte eine stärkere Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Lösungsfindung.

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