Der Hauptverdächtige im Entführungsfall um die Kinder von Christina Block ist vor Gericht aufgetreten. David Barkay, der als israelischer Geheimdienstler gilt, hat seine Planung geschildert. Seine Aussagen werden jedoch mit Vorsicht zu genießen sein.
Im laufenden Prozess um die Entführung der Kinder von Unternehmerin Christina Block hat der Hauptverdächtige David Barkay ausführlich über seine angebliche Planung berichtet. Barkay, der sich als Mitarbeiter des israelischen Geheimdiensts Mossad präsentiert, steht im Zentrum der Verhandlung vor dem Landgericht.
Laut den Angaben im Verfahren soll Barkay die Entführung der beiden Kinder organisiert haben. Die genauen Details seiner Schilderungen wurden im Gerichtssaal vorgetragen, doch ein Verteidiger warf ihm vor, ein 'Meister der Manipulation' zu sein. Dies unterstreicht die Skepsis gegenüber seinen Aussagen, die von mehreren Seiten angezweifelt werden.
Der Fall dreht sich um die dramatischen Ereignisse rund um die Familie Block. Die Kinder wurden 2019 entführt und später in der Schweiz gefunden. Barkays Rolle als Drahtzieher wird nun gerichtlich geklärt, wobei die Glaubwürdigkeit seiner Darstellungen eine zentrale Rolle spielt. Weitere Zeugenaussagen und Beweise sollen in den kommenden Verhandlungstagen beleuchtet werden.