Die stellvertretende Regierungschefin von Buenos Aires, Clara Muzzio, bekräftigte am Sonntag ihre Kritik an der umfassenden Sexualerziehung (ESI), nachdem ihre Bemerkungen für Kontroversen gesorgt hatten.
Muzzio erklärte in den sozialen Medien, dass sie nichts Unangemessenes gesagt habe, als sie darauf hinwies, dass es biologisch gesehen zwei Geschlechter gibt. Sie fügte hinzu, dass sich ein großer Teil der ESI eher auf ideologische Schulung als auf Sexualerziehung konzentriere.
Die Beamtin bezeichnete die Vorstellung, dass ein Kind im falschen Körper geboren sei, als sinistre Ideologie. Sie erkannte zwar die Rolle der ESI bei der Aufdeckung von Missbrauch an, schlug jedoch vor, sie durch Programme zu ersetzen, die frei von ideologischer Indoktrination sind.
Der Abgeordnete Esteban Paulón wird Strafanzeige gegen sie wegen Pflichtverletzung und Diskriminierung erstatten, nachdem sie innerhalb von 72 Stunden keinen Widerruf getätigt hatte. Muzzio blieb bei ihrer Haltung, dass die Reaktionen darauf abzielten, sie als abschreckendes Beispiel zu bestrafen.