Bildungsministerin María Paz Arzola stellte am Mittwoch den Gesetzentwurf vor, der das Schulzulassungssystem (SAE) ändert und Mechanismen für die gegenseitige Auswahl und Zufallszuweisung einführt.
Arzola erklärte, dass die Initiative darauf abziele, das Gewicht des Zufalls bei der Platzvergabe zu verringern. Sie betonte, dass 80 % derjenigen, die sich für Einrichtungen ohne ausreichende Plätze und ohne Prioritätskriterien bewerben, per Zufall zugewiesen werden.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass etwaige Änderungen für das Zulassungsverfahren in Kraft treten, das nächstes Jahr für das Schuljahr 2028 beginnt. Die Ministerin äußerte, dass die Exekutive auf eine positive Resonanz in der parlamentarischen Debatte hoffe.
Abgeordnete wie Zandra Parisi und Emilia Schneider stellten das Projekt in Frage. Parisi warnte vor Diskriminierungsrisiken durch Vorstellungsgespräche mit Eltern und Erziehungsberechtigten, während Schneider an die Empfehlungen des technischen Tisches von 2025 erinnerte, an dem Arzola beteiligt war.
Daniela Serrano warnte vor möglichen Verfassungswidrigkeiten in Artikel 7 Ter. Auch der Begriff "tómbola" zur Bezeichnung des SAE wurde in der Sitzung debattiert.