Die Schauspielerin Valentina Bassi bezeichnete das Projekt der Regierung von Javier Milei zur Reform des Behindertengesetzes als „niederträchtig“ und als einen „Rückschritt um 30 Jahre“. Sie argumentierte, dass eine Deregulierung der einheitlichen Nomenklatur den Zugang zu Therapien von den finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen abhängig machen würde. Bassi, Mutter eines Teenagers mit Autismus, verteidigte das derzeitige System, das Chancengleichheit garantiert.
In einer Stellungnahme gegenüber Radio con Vos lehnte die Schauspielerin Valentina Bassi das von der Regierung Javier Mileis vorangetriebene und von Manuel Adorni, Mario Lugones sowie dem Präsidenten selbst unterzeichnete Projekt ab. „Es ist niederträchtig, das Schlimmste von allem, es ist ein Rückschritt um 30 Jahre“, erklärte sie. Die Initiative mit dem Titel „Gegen Rentenbetrug“ beinhaltet die Deregulierung der einheitlichen Nomenklatur, die, wie Bassi anmerkte, Teil des 1997 verabschiedeten Grundleistungsgesetzes ist und seit 30 Jahren besteht. Dieses System stellt sicher, dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu Therapien, Unterstützung, Medikamenten und Schulen haben, unabhängig von ihrem sozialen Status, ob sie über teure private Krankenversicherungen, eine grundlegende soziale Absicherung oder gar keine Absicherung verfügen. „Wenn es dereguliert wird, wird es von der Geldbörse der Menschen abhängen, ob sie Zugang zu einem würdevollen Leben haben oder nicht“, argumentierte Bassi. Sie stellte zudem Lugones in Frage und erklärte, dessen Ziel sei es, private Krankenversicherer von der Last der Kostenübernahme für Behinderungen zu befreien. Auch Dienstleister in Corrientes kritisierten den Vorschlag und bezeichneten ihn als „einen Schlag ins Gesicht durch die Regierung“.