Die argentinische Regierung nimmt im Kongress die Debatte über ein neues Behindertengesetz wieder auf, das sich auf Invaliditätsrenten und eine verpflichtende Neuregistrierung konzentriert. Der Gesetzentwurf ersetzt einen im vergangenen Jahr von der Opposition verabschiedeten Entwurf und stößt bei Organisationen auf Ablehnung, da er die Nomenklatur der Leistungen streicht und die Verhandlungen über Krankenversicherungen dereguliert. Bestehende Schulden gegenüber Anbietern werden nicht adressiert.
Die Regierungsseite versucht, die 2025 von der Opposition verabschiedete Behinderteninitiative durch einen neuen Gesetzentwurf zu ersetzen, der eine Neuregistrierung für alle Begünstigten vorschreibt, einschließlich derjenigen mit schweren Behinderungen. Die Journalistin Mariana Mei erklärte, die Regierung begründe diese Maßnahme, die bei Nichtbeachtung eine automatische Aussetzung vorsieht, mit einem 'exponentiellen Wachstum, das sie als Betrug bezeichnen'.
Das Projekt schafft die Nomenklatur der Leistungen ab und dereguliert die Verhandlungen mit Krankenversicherungen, was bei Organisationen auf Ablehnung stößt. 'Sie sprechen nicht davon, irgendeine Art von Schulden zu begleichen', betonte Mei und bezog sich dabei auf überfällige Zahlungen für Dienstleistungen, die für Behinderteneinrichtungen erbracht wurden.
Diese Initiative ist Teil der Bemühungen der Regierungsanhänger, 'den politischen Puls des Kongresses wieder zu erfühlen', inmitten legislativer Spannungen, die auch Reformen im Bereich der psychischen Gesundheit und die Finanzierung der Universitäten betreffen. Obwohl für diese Woche keine Sitzungen bestätigt sind, ist die legislative Bewegung laut Analysten intensiv.