Der Bürgermeister von Ñuñoa, Sebastián Sichel, bezeichnete sein Treffen mit Bildungsministerin María Paz Arzola, bei dem es um die Zukunft der lokalen öffentlichen Bildungsdienste (SLEP) in der Gemeinde ging, als positiv. Er erhielt Hinweise darauf, dass das Bildungsministerium eine Verschiebung oder Aussetzung der Übertragung der Schulen an den SLEP in Erwägung zieht.
Sebastián Sichel, Bürgermeister von Ñuñoa, traf sich mit Bildungsministerin María Paz Arzola, um die Zukunft des SLEP in der Gemeinde zu erörtern. Sichel bezeichnete das Treffen als positiv und betonte, er habe "Hoffnungszeichen" erhalten, da das Ministerium die Möglichkeit einer Verschiebung oder Aussetzung der Übertragung der städtischen Schulen an die lokalen Dienste prüfe.
"Ñuñoa will den SLEP nicht, Ñuñoa will nicht, dass unsere Schulen an den SLEP übergehen", erklärte Sichel. Er fügte hinzu, dass frühere Treffen mit dem ehemaligen Minister Cataldo zu Ablehnungen geführt hätten, es nun aber eine Öffnung gebe: "Früher war es ein Nein, heute ist es eine echte Möglichkeit."
Der Bürgermeister sagte, dies würde es ermöglichen, alle Schulen dauerhaft unter städtischer Verwaltung zu belassen und so von Jahr zu Jahr befristete Übergangslösungen zu vermeiden. Er kündigte den Beginn einer konkreten Arbeitsstrategie mit dem Ministerium und anderen Bürgermeistern an, um das entsprechende Gesetz zu ändern.
Sichel betonte, es gebe "riesige Hoffnung für die Schüler", die nun nicht mehr mit der Ungewissheit über die Verwaltung ihrer Schulen konfrontiert seien. Bezüglich der Zeitpläne merkte er an, dass das Ministerium die ausschließliche Initiative habe, in der ersten Hälfte des Jahres 2026 einen Gesetzentwurf vorzulegen, da der Betrieb des SLEP in Ñuñoa planmäßig im nächsten Jahr aufgenommen werden soll.