Ñuñoa Mayor Sebastián Sichel speaks defiantly at press conference defending aide's illegal appointment amid Contraloría ruling.
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Sichel verteidigt Fuentes trotz rechtswidriger Ernennung durch die Contraloría

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Der Bürgermeister von Ñuñoa, Sebastián Sichel, hält an Tomás Fuentes als Dideco-Direktor fest, nachdem die Contraloría die Ernennung wegen eines zeitlichen Problems für rechtswidrig erklärt hatte. Sichel kündigte an, dass am 15. ein korrigiertes Dekret erlassen werde, und kritisierte die Frente Amplio dafür, dessen Entlassung aus moralischen Gründen zu fordern. Im selben Interview sprach er sich für flexible Maßnahmen gegen Schulgewalt aus.

Sebastián Sichel, Bürgermeister von Ñuñoa, verteidigte die Ernennung von Tomás Fuentes zum Direktor für Gemeindeentwicklung (Dideco) im Programm 'Desde la Redacción' der Zeitung La Tercera. Die Contraloría hatte das Dekret für rechtswidrig erklärt, da es vor Ablauf der 41-tägigen Suspendierung von Fuentes erlassen wurde. Diese erfolgte aufgrund einer Verurteilung wegen Trunkenheit am Steuer im März 2025, bei der ein Blutalkoholwert von 2,16 Promille festgestellt wurde.

"Was rechtswidrig ist, ist das Datum dieses Dekrets. Was jetzt getan werden muss, ist, das Dekret am 15. zu erlassen, und dann wird er am 15. Dideco-Direktor sein", erklärte Sichel. Er betonte, dass Fuentes das Vergehen begangen habe, bevor er öffentlicher Bediensteter wurde, seine Strafe verbüßt habe, als Gemeindeverwalter zurückgetreten sei und sich in seiner Funktion nichts zuschulden habe kommen lassen. Er kritisierte die Frente Amplio dafür, ihn aufgrund von "Moralin" aus dem Amt drängen zu wollen, und verglich dies mit Fällen wie dem von Gabriel Boric, der "beim Diebstahl von Pisco erwischt" worden sei.

Sichel äußerte sich zudem zum Gesetzentwurf 'Escuelas Protegidas' (geschützte Schulen) zur Bekämpfung von Schulgewalt. Er bevorzugt diesen als "Werkzeugkasten" statt als Sammlung verbindlicher Maßnahmen, wie etwa Metalldetektoren an allen Schulen in Ñuñoa, was er als "unnötige Ausgabe" bezeichnete. Er unterstützte den Entzug der kostenlosen Bildung für gewalttätige Schüler, da dies eine staatliche Leistung und kein Recht sei, und befürwortete den Einsatz von Gemeindepersonal für Sicherheitsaufgaben.

Die Haltung des Rektors der Universidad Austral nannte er "erbärmlich", da dieser mit den Carabineros verhandelt habe, um deren Zutritt bei Straftaten auf frischer Tat zu verhindern, was laut Sichel die Gewalt in Bildungseinrichtungen gefördert habe.

Was die Leute sagen

Diskussionen auf X heben die Verteidigung von Tomás Fuentes durch Bürgermeister Sebastián Sichel hervor, trotz der Entscheidung der Contraloría, die Ernennung aufgrund einer rechtlichen Untauglichkeit für rechtswidrig zu erklären. Sichel plant, am 15. ein korrigiertes Dekret zu erlassen, und wirft der Frente Amplio heuchlerischen Moralismus vor. Kritiker aus der Opposition und Nutzer bezeichnen das Vorgehen als Günstlingswirtschaft und Missachtung rechtlicher Autorität, während andere es als Widerstand gegen politische Angriffe sehen. Die Reaktionen zeigen eine hohe Beteiligung und fallen überwiegend negativ gegenüber Sichel aus.

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