Daniella Plaza übernimmt Präsidentschaft des Rates von Cali

Daniella Plaza Saldarriaga, erfahrene Anwältin und Bezirksrätin, hat die Präsidentschaft des Distrikt-Rats von Santiago de Cali für den Zeitraum 2026 übernommen und ist damit die fünfte Frau in dieser Position in der Geschichte der Stadt.

Daniella Plaza Saldarriaga, Absolventin der Rechtswissenschaften an der Pontificia Universidad Javeriana de Cali und Spezialistin für öffentliches Recht an der Universidad Externado de Colombia, bringt einen starken Hintergrund in die Führung des Distrikt-Rats von Santiago de Cali. Vor ihrer Wahl zur Bezirksrätin arbeitete sie in der Rechtsberatung der Javeriana und erstellte Rechtsgutachten sowie Verfassungsbeschwerden. Ihre Erfahrung im öffentlichen Sektor umfasst Positionen in der Normunterstützungseinheit des Rates, der Plan- und Landkommission sowie im TIC-Sekretariat des Amts des Gouverneurs von Valle del Cauca, wo sie Sicherheitsprozesse und institutionelle Stärkung unterstützte. Als Bezirksrätin legte sie 2024 19 Vorschläge zur politischen Kontrolle vor, die sich auf Jugend, psychische Gesundheit, Sport, Sicherheit und geschlechtsspezifische Gewalt konzentrierten. 2025 stieg die Zahl auf 35, wobei Themen wie Bildung, Gesundheit, Mobilität, Kultur und wirtschaftliche Entwicklung abgedeckt wurden. Sie war 2025 Vizepräsidentin der Haushaltskommission und nahm an über 90 Sitzungen teil, um die Verwaltung öffentlicher Mittel mit Fokus auf Transparenz und soziale Investitionen zu überwachen. Zu den bemerkenswerten Projekten gehören das Abkommen, das den Frauenlauf zum sportlichen Interesse erklärt, um den Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen zu gedenken, sowie die Erweiterung von Wohnungsförderungen für Spitzensportler, Paralympioniker, Militärveteranen und Betreuer behinderter Personen. Sie hat zudem Initiativen im Entwicklung plan, Steuerstatut und Distriktshaushalt vorangetrieben. Plaza hat Gemeindebesuche unternommen, um Probleme wie Straßenschäden, Sportanlagen und die Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt anzugehen. Am 14. Januar 2026, 40 Jahre nach der ersten Frau in diesem Amt, umriss Plaza vier zentrale Herausforderungen: Sicherheit, wirtschaftliche Dynamik, institutionelles Vertrauen und psychische Gesundheit. Sie verspricht technische politische Kontrolle, absolute Transparenz und Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt, wobei sie stets die Interessen der 2,5 Millionen Einwohner der Stadt priorisiert. „Dieses Jahr ist es der Rat offener Türen und klarer Rechnungen“, sagte sie. Zur psychischen Gesundheit betonte sie: „Psychische Gesundheit muss eine nicht verhandelbare Priorität sein, denn sich darum zu kümmern ist auch ein Akt der Liebe zu Cali“.

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