Während 2025 zu Ende geht, haben Gaming-Journalisten und Entwickler ihre Top-Auswahlen für die besten Videospiele des Jahres geteilt und eine vielfältige Palette von Titeln von hochbudgetierten RPGs bis zu innovativen Indies hervorgehoben. John Walker von Kotaku setzte Avowed auf Platz eins, während Entwickler Spiele wie Peak und Ghost of Yotei für ihre Kreativität und emotionale Tiefe lobten. Diese Listen unterstreichen ein bemerkenswertes Jahr für Gaming in allen Skalen und Genres.
Das Ende von 2025 hat Reflexionen über ein außergewöhnliches Jahr für Videospiele ausgelöst, mit Listen von Kritikern und Entwicklern, die Innovation und Freude betonen. Am 22. Dezember veröffentlichte Kotaku John Walkers Top 10 und platzierte Obsidians Avowed auf Platz eins. Walker beschrieb es als „ein großes, schönes RPG“ mit Gefährten wie Kai, die sich wie alte Freunde anfühlen, und einer Welt im Pillars of Eternity-Universum, die für Neulinge zugänglich bleibt. Er lobte seine narrative Tiefe und verglich es mit Klassikern wie Knights of the Old Republic und Mass Effect.
Walkers Liste enthielt auch Arc Raiders auf Platz zwei, einen Extraction-Shooter, den er zunächst abtat, aber für dessen spannendes Gameplay und atemberaubende Grafik liebte, trotz fehlendem PvE-Modus. Weitere Highlights waren The Beekeeper’s Picnic, ein Point-and-Click-Abenteuer, das die späteren Jahre von Sherlock Holmes erforscht, das Walker eine „Liebeserklärung“ an Arthur Conan Doyles Kanon nannte, und Donkey Kong Bananza, ein fröhlicher Nintendo-Platformer auf Switch 2, der seine Begeisterung für die Konsole wiederherstellte.
Niedrigere Ränge umfassten Indies wie Eclipsium, ein Walking-Sim-Horror mit pixeligem Art, und Escape from Duckov, ein Singleplayer-Extraction-Shooter mit Enten-Thema, der ihn mit seiner fesselnden Schleife überraschte. Ehrenvolle Erwähnungen erhielten Titel wie Doom: The Dark Ages und PowerWash Simulator 2.
In der Zwischenzeit sammelte Eurogamers Artikel vom 22. Dezember Auswahlen von Entwicklern hinter 2025-Releases. Gabe Cuzzillo von Baby Steps favorisierte Peak, ein Koop-Kletterspiel von Aggro Crab und Landfall, und hob seinen chaotischen Charme und das Routenfindungsgefühl trotz Bugs hervor. Lee Petty von Keeper wählte Ghost of Yotei, Sucker Punchs Fortsetzung zu Ghost of Tsushima, für seine immersiven Landschaften und Wind-Mechaniken. Oli Clarke Smith von Promise Mascot Agency feierte The Hundred Line: Last Defense Academy als „Meisterwerk“ für seine tropebrechende Erzählung.
Andere Entwickler entschieden sich für selbstreflexive oder Nischen-Favoriten: Pierre Tarno von Rematch wählte sein eigenes Multiplayer-Fußballspiel für seine spannungsgeladenen Höhepunkte, während Dave Gilbert von Old Skies zu The Alters von 11 Bit Studios griff und dessen emotionale Erkundung alternativer Lebensentscheidungen lobte. Diese Auswahlen zeigen ein Jahr, in dem Indies wie Type Help und Pipistrello and the Cursed Yoyo neben Blockbustern standen, ohne dass ein einzelner Titel dominierte, aber viele Überraschung und Freude weckten.