Der hochrangige Kongress-Führer Digvijaya Singh löste Kontroversen mit einem Social-Media-Post aus, in dem er die organisatorische Stärke der BJP-RSS lobte. Er erklärte, dass er zwar ein scharfer Kritiker der RSS-Ideologie sei, ihre Organisation jedoch viel besser als die des Kongress stehe. Der Post fiel kurz vor dem Treffen des Kongress-Arbeitsausschusses.
Kurz vor dem Treffen des Kongress-Arbeitsausschusses (CWC) am Samstag löste der hochrangige Kongress-Führer Digvijaya Singh einen Streit mit einem Social-Media-Post aus, in dem er die organisatorische Stärke der BJP-RSS lobte und den Aufstieg Narendra Modis von einem einfachen Parteiarbeiter zum Premierminister hervorhob. In einem Interview mit The Indian Express klärte Singh, dass der Post keine Botschaft an die Kongress-Führung sein sollte. Er sagte: „Mein Post hat der Kongress-Führung nichts gesagt... Wenn in einer Stunde das Treffen des Kongress-Arbeitsausschusses ansteht, warum sollte ich das tun?“
Singh betonte, dass er einer der schärfsten Kritiker der RSS-Ideologie und der Politik Modis bleibe, räumte aber ein, dass die RSS-Organisation viel besser als die des Kongress sei. Er forderte eine Dezentralisierung innerhalb der Partei und wies darauf hin, dass Rahul Gandhi das Programm 'sangathan srijan' initiiert habe, das Bezirke stärkt und bis zur Basis-Ebene ausgedehnt wird. „Ich war immer für Dezentralisierung“, sagte er.
Diese kontroverse Haltung ist für den 78-jährigen Rajya-Sabha-Abgeordneten und ehemaligen Ministerpräsidenten von Madhya Pradesh für zwei Amtszeiten nichts Neues. In der Vergangenheit hat er Kontroversen ausgelöst, indem er die chirurgischen Schläge von 2016, den Pulwama-Angriff von 2019 und die Batla-House-Begegnung von 2008 in Frage stellte, was den Kongress oft in die Defensive brachte. Die Partei hat sich häufig von seinen Äußerungen distanziert. Der Vorfall hat Debatten über interne Reformen im Kongress neu entfacht.