Während der Wintersession des Parlaments kritisierte BJP-Präsident JP Nadda den Kongress dafür, dem Nationalsong Vande Mataram nicht den gebührenden Respekt zu erweisen. Er verknüpfte die Angelegenheit mit historischen Entscheidungen in einer vom Kongress dominierten Ära. Die Debatte beleuchtet anhaltende politische Spannungen um kulturelle und Dekolonisierungs-Narrative.
Die Wintersession des Parlaments brachte hitzige Diskussionen über Vande Mataram, wobei BJP-Präsident und Führer des Rajya Sabha-Hauses JP Nadda den Kongress beschuldigte, dem Nationalsong nicht den verdienten Respekt zu zollen. Nadda verwies auf Ereignisse rund um die Adoption von zwei Strophen von Vande Mataram als Nationalsong in einer vom Kongress dominierten Politiklandschaft und deutete an, dies zeuge von fehlender Verehrung.
Diese Debatte passt zum breiteren Dekolonisierungsauftrieb der BJP, einschließlich Kritik an 'Macaulays Kindern' und Vorwürfen der Appeasement-Politik. Die Partei nutzt den historischen Kontext, um Angriffe auf den Kongress zu starten, insbesondere nach symbolischen Meilensteinen wie der Einweihung des Ram-Tempels und dem kürzlichen Dhwajarohan in Ayodhya. Premierminister Narendra Modi führt die Angriffe gegen koloniale Vermächtnisse an und rahmt solche Diskussionen als Teil einer größeren Erzählung.
Ein Leitartikel in The Indian Express beschrieb die Vande-Mataram-Debatte als mehr Hitze als Licht, die als 'Vanity-Projekt' der regierenden BJP diene, anstatt diskursive Räume zu öffnen. Er merkte an, dass die Session das Parlament nach einer Flaute belebte, die Austausche jedoch auf Schuldzuweisungen ohne substanziellen Fortschritt reduziert wurden. Die Diskussion fand neben Gesprächen über Wahlreformen statt, einschließlich der Sonderintensivrevision der Wählerlisten in Bihar durch die Wahlkommission, blieb aber auf parteiische Vorstöße fokussiert.
Naddas Äußerungen unterstreichen die anhaltenden Rivalitäten zwischen BJP und Kongress, wobei die Erstere nationale Symbole beschwört, um das Erbe der Letzteren zu kritisieren, einschließlich Verweisen auf Jawaharlal Nehru. Aus der Debatte gingen keine Resolutionen hervor, die ein Meinungsstück als Schaufenster für politische Stagnation bezeichnete.