Die Basketball-Legende Dirk Nowitzki wurde in Berlin in die Ruhmeshalle des Weltverbands Fiba aufgenommen. Bei der Zeremonie im Kraftwerk waren seine Familie und sein Mentor anwesend. Nowitzki sprach von einer großen Ehre für sein Heimatland.
Die Zeremonie fand im Berliner Kraftwerk statt, wo Dirk Nowitzki für seine Verdienste im Weltbasketball und insbesondere im deutschen Nationalteam geehrt wurde. »Es ist eine absolute Ehre, heute hier zu sein«, sagte der 47-Jährige in seiner Rede. Trotz eines defekten Teleprompters blieb er ruhig. »In meinem Heimatland geehrt zu werden, bedeutet mir verdammt viel«, fügte er hinzu.
Seine Eltern Helga Nowitzki und Jörg-Werner Nowitzki, seine Schwester Silke sowie Mentor Holger Geschwindner waren anwesend. Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bunds, lobte Nowitzki: »Dirk ist ein extrem guter Sportler, der alles erreicht hat, was man erreichen kann. Er ist immer auf dem Boden geblieben, ein feiner Kerl und ein guter Freund.«
Nowitzki spielte von 1997 bis 2015 in 153 Länderspielen für Deutschland und führte die Mannschaft 2002 zur Bronzemedaille bei der WM in den USA sowie 2005 zum Silber bei der EM. Vor drei Jahren war er bereits in die NBA Hall of Fame aufgenommen worden. Mit den Dallas Mavericks gewann er 2011 den Titel und wurde 2006 zum MVP gekürt; er absolvierte dort 21 Saisons.
Neben Nowitzki wurden Sue Bird aus den USA, Hidayet Türkoğlu aus der Türkei und weitere Legenden wie Celine Dumerc geehrt. Nowitzki ist der zweite Deutsche nach Detlef Schrempf.