Der ägyptische Industrieminister Khaled Hashem hielt ein hochrangiges Treffen ab, um die Steigerung der Marmor- und Granitexporte sowie die Bewältigung der Herausforderungen für Steinbruchbetreiber zu erörtern. Er bekräftigte das starke Engagement der Regierung und bezeichnete den Sektor als eine Prioritätsindustrie mit einem jährlichen Exportpotenzial von 1 Milliarde Dollar. Zu den Teilnehmern zählten Vertreter des ägyptischen Industrieverbandes, Regierungsstellen, Investoren und Hersteller.
Khaled Hashem, Ägyptens Industrieminister, berief ein hochrangiges Treffen mit Vertretern des ägyptischen Industrieverbandes, der National Service Projects Organization, der ägyptischen Gesellschaft für Bergbau- und Steinbruchmanagement, der Industrieentwicklungsbehörde sowie Investoren und Herstellern des Sektors ein. Die Diskussionen konzentrierten sich darauf, Ägyptens reichhaltige Rohstoffvorkommen optimal zu nutzen, die Explorationsaktivitäten auszuweiten und die regulatorischen Rahmenbedingungen zu verbessern, um die Governance und die betriebliche Disziplin zu stärken. Die Beamten überprüften Strategien zur Steigerung der globalen Wettbewerbsfähigkeit von ägyptischem Marmor und Granit, indem die Produktion an die Anforderungen der Exportmärkte angepasst wird. Das Treffen unterstrich die Bemühungen der ägyptischen Bergbaugesellschaft, die Betriebsabläufe für Steinbruchbesitzer zu rationalisieren, sowie strengere Vorschriften zur Transparenz. Zu den wichtigsten Initiativen gehört die Installation von Wiegesystemen an den Ausfahrten der Steinbrüche, um Manipulationen zu verhindern und Volumina genau zu erfassen, wobei 18 neue Brückenwaagen bereits in Arbeit sind. Hashem verwies auf den direkten Austausch mit Herstellern im Industriegebiet Shaq El-Thoaban und auf Maßnahmen zur Legalisierung unlizensierter Betriebe in Abstimmung mit dem Gouvernement Kairo durch die Industrieentwicklungsbehörde. Das Ministerium plant die Einrichtung eines beratenden Ausschusses, der technische und strategische Unterstützung leisten soll, mit dem Ziel, die Anzahl der operativen Steinbrüche bis Ende 2026 zu erhöhen.