Das kolumbianische Fintech Emonkey hat die Einführung von 'Barauszahlungen' angekündigt und prognostiziert für dieses Jahr ein Kreditvolumen von über 1,2 Milliarden Pesos. Die Lösung zielt darauf ab, einen formellen Liquiditätszugang für Notfälle zu schaffen. Damit reagiert das Unternehmen auf die Tatsache, dass laut Asobancaria nur 51 % der Kolumbianer Zugang zu formellen Krediten haben.
In Kolumbien liegt der Zugang zu formellen Krediten laut Daten von Asobancaria bei nur 51 %, was dazu führt, dass fast die Hälfte der Bevölkerung für unerwartete Bedürfnisse auf informelle Optionen zurückgreift. Ein Bericht der Nationalen Vereinigung der Finanzinstitute stellt fest, dass 30 % der Kolumbianer informelle Kredite für persönliche Notfälle nutzen. Zudem bevorzugen 79 % Bargeld als Zahlungsmittel.
Das lokale Fintech Emonkey hat seine Lösung für 'Barauszahlungen' eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, Kreditlinien direkt auf Bankkonten zu übertragen. Das Unternehmen plant, im Jahr 2026 über 1,2 Milliarden Pesos auszuzahlen. "Wir wollen eine Brücke zur finanziellen Formalität schlagen und den Nutzern ermöglichen, direkt auf ihrem Bankkonto auf ihre Kreditlinie zuzugreifen, wodurch digitale Finanzierung in echte Ressourcen für Notfälle oder persönliche Unvorhergesehenes verwandelt wird", erklärte Jaime López, CEO von Emonkey.
Der Prozess ist vollständig digital, und Emonkey plant, bis Ende März sofortige Bre-B-Überweisungen einzuführen. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, die Abhängigkeit von informellen Mechanismen zu verringern und die finanzielle Inklusion zu fördern.