Die kolumbianische Plattform Addi hat von der kolumbianischen Finanzaufsichtsbehörde Superintendencia Financiera die Lizenz als Finanzierungsgesellschaft erhalten. Die Genehmigung ermöglicht es dem Unternehmen, Einlagen entgegenzunehmen und Bankdienstleistungen für sein Ökosystem von über 2,5 Millionen Verbrauchern und 33.000 Händlern anzubieten. CEO Santiago Suárez bezeichnete diesen Meilenstein als prägend für das Unternehmen.
Addi, eine Plattform für Handel und Finanzdienstleistungen, gab bekannt, dass die kolumbianische Superfinanciera ihr die Lizenz zum Betrieb als Finanzierungsgesellschaft erteilt hat. Diese Genehmigung erlaubt es dem Unternehmen, öffentliche Einlagen unter dem regulatorischen Rahmen des kolumbianischen Finanzsystems entgegenzunehmen, einschließlich der Absicherung durch die Einlagensicherung Fogafín.
"Dies ist ein entscheidender Moment für Addi. Vom ersten Tag an haben wir dieses Unternehmen mit der Überzeugung aufgebaut, dass wir bessere Finanzdienstleistungen verdienen – zugänglicher, transparenter und so konzipiert, dass sie für die Kolumbianer funktionieren. Mit dieser Lizenz machen wir den nächsten Schritt: Wir begleiten unsere Kunden nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Sparen", erklärte Santiago Suárez, CEO und Mitgründer von Addi.
Das Unternehmen erreicht diesen Meilenstein aus einer starken Position heraus. Es hat seine Umsätze in den letzten fünf Jahren jeweils um mehr als 100 % gesteigert und in sechs aufeinanderfolgenden Quartalen Gewinne erzielt. Im Jahr 2025 meldete das Unternehmen einen annualisierten Umsatz von über 250 Millionen US-Dollar und Schuldenverpflichtungen von über 530 Millionen US-Dollar bei Partnern wie Goldman Sachs, Citi und BBVA Spark.
Vor dem Hintergrund der Situation in Kolumbien, wo herkömmliche Konten bei einer Inflation von 5,1 % weniger als 0,5 % pro Jahr einbringen, zielt Addi darauf ab, ein reibungsloses digitales Einlagenkonto mit wettbewerbsfähigen Renditen anzubieten. Einzelheiten zu den neuen Produkten werden in Kürze bekannt gegeben.