Superfinanciera erhöht Wucherrate auf 25.52 % im März

Die Superintendencia Financiera Kolumbiens berichtete, dass die Wucherrate für März bei 25.52 % effektiv jährlich liegt, ein Anstieg um 0.29 Prozentpunkte gegenüber 25.23 % im Februar. Dieser Anstieg spiegelt Anpassungen der Marktzinsen wider. Institutionen wie Coltefinanciera und Banco Unión haben Zinsen nahe am Oberlimit.

Die Superintendencia Financiera Kolumbiens (Superfinanciera) hat angekündigt, dass die Wucherrate für März 25.52 % effektiv jährlich (E.A.) erreicht und damit um 0.29 Prozentpunkte von den 25.23 % im Februar gestiegen ist. Diese Maßnahme basiert auf Daten bis zum 20. Februar 2026 und dient der Regulierung der Zinsen im Finanzsektor. Unter den Kreditinstituten weisen Coltefinanciera, Banco Unión und Lulo Bank die effektiv jährlichen Zinsen nahe am Wucherschwellenwert auf: 25.19 %, 25.19 % bzw. 25.18 %. Dahinter folgen JFK Cooperativa Financiera mit 24.88 %, Banco Falabella mit 24.7 %, Confiar mit 24.46 % und Financiera Juriscoop mit 24.2 %. Am unteren Ende halten Coopcentral, Banagrario und AV Villas Zinsen weiter vom Limit entfernt mit 18.37 %, 20.48 % bzw. 20.95 %. Andere Institute sind Banco de Occidente mit 21.73 %, Banco GNB Sudameris mit 22.42 % und Banco Davivienda mit 22.68 %. David Cubides, Chefökonom bei Banco de Occidente, gab Kontext: „Nicht nur sehen wir diesmal eine Bewegung von 100 Basispunkten, sondern wir sehen weiterhin mehr Erhöhungen, und als Reaktion wird die Wucherrate reagieren.“ Er merkte an, dass dieser Anstieg Produkte wie Kreditkarten teurer machen wird, was mit den Bemühungen der Zentralbank übereinstimmt, den Konsum zu drosseln und die Inflation zu managen. Zum BIP-Wachstum prognostizierte Cubides eine Zahl nahe 3 %, nach unten revidiert von früheren Schätzungen über 3 % aufgrund steigender Inflationserwartungen.

Verwandte Artikel

Dramatic illustration of Colombia's central bank boardroom tension as Finance Minister walks out amid 11.25% rate hike vote.
Bild generiert von KI

Kolumbiens Zentralbank erhöht Leitzins auf 11,25 % – Regierung bricht Zusammenarbeit nach zweiter Anhebung 2026 ab

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Nach der Anhebung auf 10,25 % im Januar hat die kolumbianische Banco de la República ihren Interventionszinssatz bei ihrer zweiten Sitzung des Jahres in einer knappen 4-3-Abstimmung um weitere 100 Basispunkte auf 11,25 % erhöht. Finanzminister Germán Ávila verließ die Vorstandssitzung vorzeitig und kündigte aufgrund von Meinungsverschiedenheiten den Rückzug der Regierung aus der Zentralbank an. Präsident Gustavo Petro unterstützte den Schritt und kritisierte die Geldpolitik.

Die kolumbianische Superintendencia Financiera hat den Wucherzins für Mai auf 28,17 % festgesetzt, was einem Anstieg von 1,41 Prozentpunkten gegenüber April entspricht. Dieser Zinssatz begrenzt die Zinsen für Kreditkarten. Banco Unión und Coltefinanciera liegen mit ihren Sätzen am nächsten an diesem Grenzwert.

Von KI berichtet

In seiner Vorstandssitzung am 1. Mai 2026 hielt die Banco de la República den Leitzins einstimmig bei 11,25 % und überraschte damit Analysten, die eine Anhebung zur Bekämpfung der beschleunigten Inflation erwartet hatten. Finanzminister Germán Ávila nahm an der gesamten Sitzung teil und berichtete von einem konstruktiven Dialog, während die Vorstandsmitglieder die Entscheidung damit begründeten, trotz politischem Druck die Stabilität wahren zu wollen.

Im jüngsten Aufflackern der Spannungen mit der Banco de la República wegen der Zinserhöhungen hielt Kolumbiens Finanzminister Germán Ávila ein geldpolitisches Forum ab – ohne Notenbankchef Leonardo Villar, der aus zeitlichen Gründen absagte – und kritisierte die jüngste Anhebung um 200 Basispunkte scharf, da sie das Wachstum für 2026 auf 2,6 % drücke und die Kosten für öffentliche Schuldzinsen um 1,8 Billionen Peso erhöhe.

Von KI berichtet

Das kolumbianische Finanzministerium hat kurzfristige Staatstitel (TCO) im Wert von 900 Milliarden Pesos im Rahmen einer öffentlichen Auktion platziert, wobei der Zinssatz für die einjährige Referenz mit Fälligkeit am 23. März 2027 bei 13,65 % lag. Es gingen Gebote in Höhe von insgesamt 1,3 Billionen Pesos ein, was dem 1,5-Fachen des angebotenen Betrags entspricht.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen