Äthiopien nimmt 138 Kollaborateure von Rebellen und Extremisten fest

Der äthiopische nationale Geheimdienst und Sicherheitsdienst hat die Festnahme von 138 Personen bekannt gegeben, die beschuldigt werden, mit Rebellen- und Extremistengruppen zusammengearbeitet zu haben. Die Operation, an der föderale und regionale Sicherheitskräfte beteiligt waren, begann am 9. Miyazya 2018. Die Festgenommenen sollen versucht haben, den nationalen Frieden, die Sicherheit und die bevorstehenden Wahlen zu stören.

Addis Abeba, 10. Miyazya 2018 (Fana) – Der äthiopische nationale Geheimdienst und Sicherheitsdienst gab die rechtmäßige Festnahme von 138 Personen bekannt, die in verschiedenen Regionen Todesdrohungen verbreiteten und mit Rebellen- und Extremistenkräften kollaborierten. Die Operation startete am 9. Miyazya durch gezielte nachrichtendienstliche Überwachung und in Koordination mit föderalen und regionalen Sicherheitsorganen. Den Angaben des Dienstes zufolge waren die Festgenommenen in Addis Abeba sowie anderen Großstädten und ausgewählten Gebieten aktiv, führten Bombenanschläge und Übergriffe durch, beherbergten Zellen bewaffneter Gruppen, lieferten Informationen und beteiligten sich an Angriffen. Sie versorgten die Gruppen laut Bestätigung des Dienstes mit Geld, Bargeld, Militäruniformen, Funkgeräten, SIM-Karten, Waffen und logistischer Unterstützung. Die Kollaborateure zielten darauf ab, Wahlen in ausgewählten Städten und Bezirken zu stören sowie ethnische und religiöse Spannungen zu schüren. Einige hatten in Somalia ein Training bei Al-Shabaab und dem IS absolviert. Die Behörden beschlagnahmten bei den Festgenommenen Waffen, Sprengwesten, Bomben, Munition, Devisen und Schmuggelware. Der Dienst erklärte, dass er weitere Ermittlungen durchführe, um die Netzwerke im Vorfeld der nationalen Wahlen zu zerschlagen und die Sicherheit zu gewährleisten.

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