Zwei Mitarbeiter einer Tankstelle in der Stadt Mojo, Region Oromia, wurden zu Gefängnisstrafen und Geldstrafen verurteilt, weil sie Kraftstoff illegal abgegeben haben. Die Arbeiter Adis Mulgeta und Haregweine Dag von der Ola-Tankstelle wurden wegen Gefährdung des Kraftstoffverteilungssystems angeklagt. Das Gericht befahl auch, dass der beschlagnahmte Kraftstoff zu Staatseinnahmen wird.
In einem Urteil des Aqabe Hig Tsebet-Gerichts in Mojo, Region Oromia, wurden zwei Tankstellenmitarbeiter wegen Verstoßes gegen Vorschriften bei der Kraftstoffabgabe verurteilt. Die Angeklagten Adis Mulgeta und Haregweine Dag arbeiteten an der Ola-Tankstelle. Der Fall unterstreicht die Durchsetzung der Kraftstoffverteilungsgesetze in Äthiopien.nnnDer Vorfall ereignete sich am Tir 13, 2017 E.C., gegen 14 Uhr, als die Arbeiter 4.000 Liter Kraftstoff in einen Kanister außerhalb der erlaubten Zeiten und Verfahren abfüllten, vor den Augen von Sicherheitskräften. Sie wurden gemäß Artikel 25 der Proclamation Nr. 1363/2017 wegen Handlungen angeklagt, die das Kraftstoffrationierungssystem gefährden.nnnLaut Gerichtsdetails zerstörten die Angeklagten nach Erhalt der Anklageschrift Beweismittel im Zusammenhang mit der Straftat. Das Gericht stellte fest, dass sie die Beweise nicht ordnungsgemäß vorgelegt hatten, was zu einer Verurteilung wegen Beweismittelmanipulation führte. Daraufhin wurde der erste Angeklagte zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt, der zweite zu drei Jahren. Jeder wurde zusätzlich mit 350.000 Birr belegt.nnnZusätzlich ordnete das Gericht an, dass der konfiszierte Kraftstoff in Staatseinnahmen umgewandelt wird.