Äthiopien zieht sieben Lehren für Innovationsökonomie aus der Schweiz

Äthiopien, auf Platz 130 im Global Innovation Index 2024, kann aus der Spitzenposition der Schweiz lernen, um seine Wirtschaft von faktorgetrieben zu innovationsgetrieben zu machen. Die Analyse hebt Lücken in sieben Säulen hervor und fordert Verbesserungen in Institutionen, Bildung und Infrastruktur. Bis 2030 strebt Äthiopien eine starke Ausweitung der Fertigung und des digitalen Zugangs an.

Äthiopien bleibt eine primär rohstoffgetriebene Wirtschaft, mit einem Fertigungsmehrwert von 4 Prozent des BIP im Jahr 2024, das Ziel von 17,2 Prozent bis 2030. Im Global Innovation Index 2024 der World Intellectual Property Organization führt die Schweiz weltweit mit 67,5 Prozent, während Äthiopien 12,3 Prozent auf Platz 130 erzielt. Äthiopiens Innovationsinputs rangieren auf Platz 133 und Outputs auf 112, im Gegensatz zu Platz 2 und 1 der Schweiz. Der Vergleich umfasst sieben Säulen. In Institutionen erzielt Äthiopien 39,6 Prozent gegenüber 87,7 Prozent der Schweiz, mit Bedarf an besserer operationeller Stabilität (26,3 Prozent vs. 92,4 Prozent) und Regulierungsumfeld (21,4 Prozent vs. 89,2 Prozent). Humankapital und Forschung zeigen Äthiopien bei 7,2 Prozent gegenüber 61,8 Prozent, mit niedriger tertiärer Einschreibung (4,2 Prozent vs. 50 Prozent) und F&E-Ausgaben (1,4 Prozent vs. 70,4 Prozent). Infrastrukturlücken umfassen ICT mit 26,3 Prozent gegenüber 82,1 Prozent. Marktsophistication beträgt 5 Prozent für Äthiopien im Vergleich zu 66,5 Prozent, was Kreditzugriffsreformen erfordert (5,1 Prozent vs. 70,8 Prozent). Business Sophistication liegt bei 13,3 Prozent gegenüber 67,2 Prozent, mit Schwerpunkt auf Wissensarbeitern und Verknüpfungen. Wissens- und Technologieoutputs sind 14,7 Prozent gegenüber 65,1 Prozent, Patente pro Milliarde PPP$-BIP benötigen Wachstum. Kreative Outputs hinken mit 5,2 Prozent gegenüber 67,1 Prozent hinterher, insbesondere immaterielle Assets (1,9 Prozent vs. 61,7 Prozent). Äthiopiens 10-Jahres-Entwicklungsplan zielt auf 100 Prozent Mobil- und Internetzugang bis 2030 ab, von aktuellen 57 Prozent Abonnements und 16,7 Prozent Nutzung. Empfehlungen umfassen Kommerzialisierung universitätsbasierter Forschung, Unternehmer-Ökosysteme und Venture Capital zur Förderung von Innovation.

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