Äthiopien wird führendes Hotelbauland Ostafrikas

Äthiopien hat sich als führender Hoteltmarkt in Ostafrika positioniert, wobei fast 80 % der geplanten Hotelzimmer im Bau sind, laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht. Dieses hohe Bauverhältnis platziert das Land kontinentweit nur hinter Kenia auf Platz zwei. Der Schwung signalisiert ein schnelleres Eintreffen neuer Hotelkapazitäten im Vergleich zu anderen Märkten.

Dem Bericht „2026 Hotel Chain Development Pipelines in Africa“ der W Hospitality Group zufolge umfasst das Entwicklungspipeline Äthiopiens 5.964 Zimmer in 34 Hotels und rangiert damit unter afrikanischen Ländern nach Volumen auf Platz fünf. Davon sind 4.768 Zimmer – oder 79,9 % – derzeit im Bau, was das Land in puncto Bauschwung unter den führenden Märkten des Kontinents hinter Kenias 79,5 % auf Platz zwei setzt.  nn„Äthiopien und Kenia haben beide fast 80 % ihrer Zimmer im Bau, dicht gefolgt von Tansania mit 77,5 %“, sagte Trevor Ward, Geschäftsführer der W Hospitality Group. „Was in diesem Jahr hervorsticht, ist die Stärke Ostafrikas hinsichtlich vorankommender Projekte. Kenia, Äthiopien und Tansania weisen einige der höchsten Bauquoten auf dem Kontinent auf, was darauf hindeutet, dass hier in kurzer bis mittlerer Frist neue Angebote erwartet werden können.“  nnIm Vergleich hat Nigeria mit dem drittgrößten Pipeline von 8.480 Zimmern nur 39,2 % im Bau. Ägypten führt den Kontinent mit 45.984 Pipeline-Zimmern an, baut jedoch nur 51,4 % seiner Kapazität. Die Hotels in Äthiopiens Pipeline haben durchschnittlich 175 Zimmer, was auf einen Fokus auf mittelgroße bis große Anlagen hindeutet.  nnDas gesamte Hotelpipeline Afrikas hat mit 123.846 Zimmern in 675 Objekten einen Rekordwert erreicht, 18,6 % mehr als im Vorjahr. Die Top-10-Länder machen nun 79 % aller Pipeline-Zimmer aus. Marriott International führt die Betreiber mit 31.782 Zimmern an, gefolgt von Hilton und Accor; die fünf größten Ketten umfassen etwa 80 % der Pipeline-Hotels.  nnMehr als 65.000 Zimmer sollen 2026 und 2027 eröffnen, wobei historische Raten darauf hindeuten, dass die tatsächlichen Fertigstellungen niedriger ausfallen könnten. Die Erkenntnisse des Berichts werden auf dem Future Hospitality Summit Africa vertieft, der vom 31. März bis 1. April in Nairobi stattfindet.

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