Kenyas Brigid Kosgei gewann das Frauenrennen beim Tokyo Marathon am 1. März 2026 und stellte mit 2:14:29 einen Streckenrekord auf. Etiopiens Tadese Takele verteidigte seinen Titel im Herrenrennen mit 2:03:37 und besiegte Kenyas Geoffrey Toroitich in einem Sprintfinish nach gleicher Zeit.
Der Tokyo Marathon 2026 fand am 1. März unter warmen, trockenen Bedingungen in Tokio statt und zeigte die Dominanz ostafrikanischer Eliteläufer. Im Frauenrennen dominierte die 32-jährige Kenyantin Brigid Kosgei und finishte in 2:14:29, womit sie einen neuen Streckenrekord aufstellte und das vorherige Marke von 2:15:55 der Äthiopierin Sutume Asefa Kebede aus 2024 übertraf. Sie lag über zwei Minuten vor der Äthiopierin Bertukan Welde (2:16:36), während Hawi Feysa (Äthiopien) Dritte in 2:17:39 wurde. nnKosgei, die bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio Marathon-Silber gewann und bereits einen Tokyo Marathon siegte, plant, bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles für die Türkei anzutreten. „Wir haben viele Athleten in Kenia“, sagte sie. „Ich möchte, dass die junge Generation in meine Fußstapfen tritt und sich mir in der Türkei anschließt.“ nnDas Herrenrennen war ein Thriller: Der 23-jährige Äthiopier Tadese Takele sicherte sich den zweiten Titel in Folge mit 2:03:37, exakt der gleiche Zeit wie Geoffrey Toroitich aus Kenia, gewann aber durch Sprintfinish. Kenyas Alexander Mutiso Munyao wurde Dritter in 2:03:38. Eine Spitzengruppe mit Takele, Toroitich, Mutiso und Kenyas Daniel Mateiko löste sich bei 37 km. Takele reflektierte: „Ich wusste, dass die Schlussphase entscheidend sein würde. Bei 41 km wollte ich abwarten, was passiert, und dann zog ich kurz vor dem Ziel an.“ nnIm Feld gab es vor dem Rennen Verletzungsbedingte Ausfälle, darunter Kenyas Timothy Kiplagat und Äthiopiens Milkesa Mengesha. Ostafrikanische Läufer beherrschten die Podien und unterstrichen die Tiefe der Region im Marathonlauf.