Die Kenianerin Sheila Chepkirui verteidigt ihren Titel beim Nagoya Women's Marathon am 8. März 2026, was mit dem Internationalen Frauentag zusammenfällt. Die 15. Auflage des World Athletics Platinum Label-Rennens – des weltgrößten reinen Frauenmarathons – präsentiert 10 Athletinnen mit persönlichen Bestzeiten unter 2:22:00, darunter die Äthiopierin Aynalem Desta und die Japanerin Honami Maeda. Japanische Läuferinnen visieren die Qualifikation für das Marathon Grand Championship im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles an.
Der Nagoya Women's Marathon findet am Sonntag, den 8. März 2026, in Nagoya, Japan, statt. Etwa 20.000 Frauen nehmen teil, und die Finisherinnen erhalten einen Baccarat-Kristalltumbler. Eine Pressekonferenz ist für den 7. März vorgesehen. Titelverteidigerin Sheila Chepkirui, 35, gewann die Ausgabe 2025 in 2:20:40 vor der Japanerin Sayaka Sato und Bahrains Eunice Chebichii Chumba. Ihre persönliche Bestzeit von 2:17:29 stammt aus ihrem Debüt 2022 in Valencia. Zu den jüngsten Ergebnissen zählen der Sieg beim New York City Marathon 2024, Platz zwei in Berlin 2023 und Platz drei in New York im November 2025. Zu den Top-Herausforderinnen gehören die 22-jährige Äthiopierin Aynalem Desta (2:17:37 PB aus dem Sieg in Amsterdam, Oktober 2025 – ihr dritter Marathon) und Japans Honami Maeda, asiatische Rekordhalterin mit 2:18:59 aus Platz zwei in Osaka 2024. Maedas letzter Voller Marathon war Platz neun in Berlin (2:24:36, September 2025), gefolgt von einem Halbmarathon in 1:10:07 in Houston (Januar 2026). Das Elite-Feld umfasst Bahrains Eunice Chebichii Chumba (2:20:02), Kenias Selly Chepyego Kaptich (2:20:03 PB, Barcelona 2023), Japans Sayaka Sato (2:20:59; 13. beim Marathon der Weltmeisterschaften 2025 in Tokio), Spaniens Majida Maayouf (2:21:01), Japans Yuka Ando (2:21:18; Nagoya-Siegerin 2024), Ayuko Suzuki (2:21:33) und Rika Kaseda (2:21:55; WM-Vertreterin 2023). Chumba landete auf Platz 16 bei den Weltmeisterschaften 2025. Weitere bemerkenswerte Starterinnen: Australiens Genevieve Gregson (2:23:08), Marokkos Hayat Benhenia (2:24:48) und Soukaina Atanane (2:24:57). Das umfangreiche japanische Feld beinhaltet Natsuki Omori (2:25:36), Rino Goshima (2:26:08; 10.000-m-PB 30:53.31), Sakiho Tsutsui (2:26:51), Honoka Tanaike (2:27:30), Yuri Mitsune (2:29:04), Kaena Takeyama (2:29:20), Marathon-Debütantin Wakana Kabasawa (10.000 m 31:03.14) sowie Hasenläuferin Nozomi Tanaka.