Josh Sawyer, der Regisseur von Fallout: New Vegas, sprach in einem kürzlichen Interview über die Bedeutung von Einschränkungen in Rollenspielen.
Berichten zufolge leitet Sawyer die Entwicklung eines kommenden Fallout-Spiels bei Obsidian. In der Diskussion erklärte er, dass RPGs am besten funktionieren, wenn Spieler zwar viele Ergebnisse beeinflussen, aber nicht alles kontrollieren können. Er verwies auf Pillars of Eternity 2: Deadfire und stellte fest, dass Spieler den Charakter Eothas nicht an seinen Handlungen hindern können. Sawyer sagte, dieser Ansatz fordere die in vielen RPGs verbreitete Erwartung heraus, dass Protagonisten jedes Hindernis überwinden können. Sawyer beschrieb außerdem einen Schlüsselmoment in Pentiment, in dem Spieler jemanden des Mordes beschuldigen müssen, ohne sich dabei vollkommen sicher zu sein. Das Spiel verlangt von ihnen, die Konsequenzen dieser Entscheidung mitzuerleben. Details zu dem neuen Fallout-Projekt, einschließlich seiner Geschichte oder des Veröffentlichungszeitraums, bleiben unbekannt.