Während der Karnevals-Parade in Mazatlán schlossen sich Familien vermisster Personen dem Marsch an, um mehr Aufmerksamkeit für ihre Fälle in Sinaloa zu fordern. Mit Schildern und dem Slogan „Wo sind sie?“ betonten sie die Notwendigkeit, Suchen und Ermittlungen zu verstärken. Die Protestaktion fand inmitten anhaltender Verschwindenheitsfälle in der Region statt.
Die Karnevals-Parade in Mazatlán, ein festliches Ereignis mit Musik und Wagen entlang des Malecón, wurde von Familien und Gruppen Vermisster begleitet. Die Demonstranten schlossen sich dem Umzug an, um ihre Forderungen hervorzuheben, ohne die Feier stoppen zu wollen, sondern um die Geschichten hinter den Verschwindenheitsstatistiken in Sinaloa zu erinnern. Die Teilnehmer trugen Papp-Schilder und skandierten „Wo sind sie?“, während sie den ikonischen Uferpromenade entlangzogen. Ihre Präsenz stand im Kontrast zur Feierstimmung und verwandelte den Ort in einen Raum der Erinnerung und des Protests. Betroffene erklärten, ihr Ziel sei es, intensivere Suchmaßnahmen und schnellere Untersuchungen bei ungelösten Fällen zu fordern. Dieses Ereignis spielt sich vor dem Hintergrund häufiger Verschwindenheitsfälle im Bundesstaat ab. Bekannte Fälle umfassen vier bislang nicht gefundene Touristen und zehn in Concordia vermisste Bergleute. Von letzteren wurden fünf tot in einer Grube in El Verde entdeckt, die anderen bleiben vermisst. Gruppen und Familien fordern wiederholt Fortschritte in diesen Angelegenheiten, um die Unsicherheit vieler Haushalte zu lindern.