Die Schauspielerin und Moderatorin Yolanda Andrade hat in einem Instagram-Video die Behörden zu den Vermisstenfällen in Mexiko befragt und die Wiederaufnahme eines Falls aus dem Jahr 1996 in Sinaloa gefordert, in den ihr Halbbruder verwickelt war. Sie appellierte an Präsidentin Claudia Sheinbaum, Maßnahmen zu ergreifen, und rief die Bürger zur Geschlossenheit gegen die Normalisierung von Gewalt auf.
Die TV-Moderatorin Yolanda Andrade teilte ein emotionales Instagram-Video, in dem sie ihre Bestürzung über das Verschwinden von Menschen in Mexiko zum Ausdruck brachte. „Heute bin ich sehr erschüttert aufgewacht, weil es in meinem Land viel Traurigkeit und viel Schmerz gibt... und etwas, woran wir uns gewöhnen: Menschen verschwinden, junge Menschen verschwinden“, sagte sie. Die Moderatorin stellte die Behörden direkt zur Rede: „Wo ist die Gerechtigkeit? Wo ist die Regierung? Wo sind die Behörden?“ Sie zeigte Mitgefühl für die Mütter der Vermissten und fragte, ob sie nicht an „die Herzen dieser verzweifelten Mütter denken, die voller Angst sagen: ‚Ich hoffe, mein Kind kommt nach Hause‘“. Andrade appellierte ausdrücklich an Präsidentin Claudia Sheinbaum: „Als mexikanische Staatsbürgerin bitte ich Sie... zeigen Sie Ihre Krallen.“ Sie forderte die Wiederaufnahme des Falls von 1996 um drei Vermisste aus Las Quintas in Sinaloa, in den ihr Halbbruder Rommel Andrade verwickelt war. „Bitte öffnen Sie den Fall wieder... Lassen Sie Gerechtigkeit für diesen Mann walten“, erklärte sie. Die Schauspielerin unterstützte die suchenden Familien und appellierte an die Öffentlichkeit: „Kommt schon, bitte, lasst uns alle zusammenhalten. Lasst uns auf unser Zuhause aufpassen... lasst uns uns selbst schützen, wir sind die große mexikanische Familie.“ Sie warnte vor einer Normalisierung: „Wir werden nicht die Generation der Schande sein.“